Vereinschronik

Ein Schützenfest in der Mark um 1927

Der größte Teil der Chronik wurde aus der Festzeitschrift zum 175jährigen Jubiläum des Kirchspiel Märkischen Schützenvereins entnommen.

Wir danken den Verantwortlichen des ursprünglichen Textes:
Friedwilm Kohlhase, Walter Conrady und Ulrich Ophaus

Die Gründung des Kirchspiel Märkischen Schützenvereins diente nicht der Tradition von Landwehrvereinen oder sonstigen militärischen Anlässen, sondern der Förderung des bäuerlichen Lebens und sollte das ländliche Vergnügen fördern. Die räumliche Ausbreitung war nicht auf das 1000 Jahre alte Dorf Mark beschränkt, sondern umfasste das Kirchspiel Mark mit den Kirchspielorten Südenfeldmark, Ostenfeldmark, Werries, Ostwennemar und Braam. Das Kirchspiel gehörte zum Land Preußen. Der Verein erhielt deshalb den Namen „Kirchspiel Märkischer Schützenverein“.

Im Gründungsjahr 1827 wurde Preußen von Friedrich-Wilhelm III regiert. Die Zeit der napoleonischen Kriege war dabei überwunden zu werden. Es entwickelte sich ein städtisches und bäuerliches Bürgertum, das 1848 mit der Paulskirchenverfassung seinen ersten Höhepunkt hatte. In dieser Zeit fanden viele Gründungen von Bürger- und Schützenvereinen statt; in der Mark wurde der Kirchspiel Märkischer Schützenverein geboren. Das Wort Schützenverein könnte den Schluss zulassen, dass die Gründung eine militärische Notwendigkeit zum Schutz der Bürgerschaft war, wie dies vielfach der Anlass der Gründung von Bürgerwehren oder Landwehren im Mittelalter war. Die Vereinsgründungen nach der französischen Revolution, den napoleonischen Kriegen, am Beginn der Blütezeit von bürgerlichen Traditionen, Aufklärung und Biedermeier, dienten Bürger- und Schützenvereine dem sozialen und gesellschaftlichen Miteinander der damaligen Bevölkerung. Die Traditionen dieser Vereine hatten dabei ihre Wurzeln in den Lebensräumen der Gründer. Es war zwischen städtischen und ländlichen Traditionen erkennbar zu unterscheiden. Im Kirschspiel Märkischer Schützenverein ist dies noch heute in den Festen erlebbar. Die Vereinsgründung sollte soziale Bindungen und gesellschaftlichen Austausch zwischen Gleichen, unabhängig von Religion und Weltanschauung, fördern. Im Mittelpunkt stand das gesellschaftliche Vergnügen und die Zerstreuung. Gerade im ländlichen Raum des damaligen Kirchspiels war dies die Möglichkeit der erholsamen Zerstreuung nach der schweren Feld- und Erntezeit.
Dieser Gründungsgedanke der Stifter des Vereins Kirchspiel Märkischer Schützenverein stand Pate im angenommenen Gründungsjahr 1827. Unterlagen über die Vereinsgründung, die anfängliche Entwicklung des Vereins und das tatsächliche Gründungsjahr liegen nicht mehr vor. Sie sind bei einem Brand des Gemeindearchivs vernichtet worden.

1926 stellte der Vorstand in einer Sitzung fest, dass das Jahr 1827 als Gründungsjahr anzunehmen ist. Der Verein beschloss dann am 22.August 1926 dem Vorschlag des Vorstandes zu folgen und beauftragte den Vorstand für das Jahr 1927 zur Feier des 100 jährigen Jubiläums die Nachbarvereine Ostenfeldmark, Braam-Ostwennemar, Maximilian, Uentrop, Westtünnen, Norddinker, Werries und Schmehausen einzuladen und das Fest auszurichten. Beim Jubiläumsfest 1927 wurde an der „Dambergeiche“ eine neue Vereinsfahne geweiht. Der Kirchspiel Märkischer Schützenverein zählte 1927 mehr als 200 Mitglieder!

Es ist heute anzunehmen, dass unser Verein älter als 175 Jahre ist. Der Heimatforscher Ferdinand Brandenburg schrieb am 26.Juli 1940 im Westfälischen Anzeiger einen Artikel mit der Überschrift:
Alte Wege – altes Leben… Von Verkehrsfragen und Lustbarkeiten im Pilzholz!
Er berichtete darin über ein „behextes Schützenfest“ und über „Lustbarkeiten“ zum Schützenfest 1820!

Lustbarkeiten:
Die Erträge der Forstwirtschaft standen früher unter einem glücklichen Stern. So war Pilsholz am Anfang des vorigen Jahrhunderts nicht ausschließlich auf wirtschaftliche Nutzung eingestellt. Quer hindurch zog sich (1820) ein Lustweg, und es hat auch eine Anlage nach Art der damals beliebten Irrgärten gegeben. Eine große Fläche war „Tanzplatz“ benannt, und ein Teil davon, ein Kamp, umwallt. Bei solch alten Tanzplätzen, tief im Waldesdunkel, denkt man gerne an Hexenspuk. Ganz unbegründet ist diese Auffassung nicht. Es erscheint nicht ausgeschlossen, dass der Platz schon in alten Zeiten in diesen Ruf gekommen ist. Grimm berichtet in feiner Schrift über Grenzaltertümer, dass an den Landscheiden, und Grenzdurchgängen Tanzplätze von Hexen angenommen wurden. Aber 1820 war der Hexenglaube nicht mehr angebracht; denn damals gab es keine anderen Hexen mehr, wie auch heute, und zudem war hier der Umgang, wenigstens bei Tages- oder Vollmondlicht, nicht allzu sehr mit Geheimnissen behaftet. Man feierte nämlich auf dem Tanzplatz die Marker Schützenfeste. Es mag jedoch trotz allem vorgekommen sein, dass gelegentlich auch ein Hexlein mitgetanzt hat.

Ein begehrtes Schützenfest
Einmal soll durch so ein Schützenfest die bewährte märkische Standhaftigkeit ernstlich bedroht worden sein. Die Männer haben verabredet, erst nach Sonneaufgang, und zwar geschlossen, abzurücken; denn über den Empfang im trauten Heim herrschte nicht übereinstimmend gute Zuversicht. Die Chronik berichtet: Der Tambour führte. Doch der Weg war weit, der Kopf so schwer, alle Festesfreude verraucht, und der Druck des Alltags senkte sich hernieder. Auf den Wiesen aber duftete das Heu. Schon blinkte im Strahl der steigenden Sonne der Engel vom heimatlichen Kirchturm herüber. Das Heu duftete stärker! Da sanken dem Trommler ermüdend der Arm. Auch die Beine wollten den Dienst versagen; denn Tanz und Trunk waren des Festes würdig gewesen. Er hielt an, blickte sich um nach seinen Weggenossen und – fand sich allein in der weiten Natur. Nur einige Heuhaufen ließen schwaches Leben erraten. Tiefes Nachsinnen förderte einen Entschluss. Er straffte sich, schlug sein Reveille, wiederholt, eindringlicher. – Nichts. Die Lerchen alleine jubelten den neuen Tag entgegen. – Aber als einziger heimkehren? Wo bleibt da die Schützentreue! Freundlicherweise lag die nächste Wiese nahebei…

Die Heimat des „Kirchspiel Märkischer Schützenverein“ war der Pilsholz. Dort wurden in den ersten Jahren auf dem Tanzplatz die Marker Schützenfeste gefeiert. Der Zeit entsprechend wurde dort von den Schützen ein Irrgarten angelegt. Die Örtlichkeiten ergeben sich aus einer Flurkarte um 1820.

Innerhalb des damaligen Vereins bildeten die einzelnen Feldmarken eigene Schützenkompanien. So wurden noch 70 Jahre später die Schützenoffiziere für die einzelnen Feldmarken getrennt gewählt. Auch Vereinsversammlungen waren Wanderversammlungen, die abwechselnd in den Feldmarken abgehalten wurden. Alljährlich im Juni, meistens zwei Wochen nach Pfingsten, wurde im Kirchspiel Mark Schützenfest gefeiert. Hatte man ein Jahr lang hart gearbeitet, sei es hinter dem Pflug oder in der Werkstube, nun wurde gefeiert. Hier schmolzen alle Unterschiede, ob Bauer, Kötter, Handwerker oder Arbeitsmann, dahin. Am Samstag wurde das alte Königspaar auf irgendeinem Hof oder irgendeiner Werkstube im Kirchspiel abgeholt. Nach der Königsparade ging es zum Festplatz. Der Lauf der geschulterten Gewehre war mit Blütensträußen verziert. Am nächsten Tag ging es zur Vogelstange. Hier entbrannte ein harter Kampf um die Königswürde. Der aus einem Weidenknubbel gefertigte Vogel machte es den Schützen jedoch recht schwer. Als Zielwasser gab es Bier und „alten Klaren“! Nach dem Königsschuss sauste der Adjutant des Hauptmannes auf seinem Pferd durchs Dorf, um die auserwählte Königin zu benachrichtigen. Mit der Morgendämmerung endete der Tag der Freude. So war das Schützenfest im Kirchspiel Mark mehr als nur ein Fest, es war die Krone und der Höhepunkt in einem arbeitsreichen Dorfjahr.

Ab wann die Feste nicht mehr im Pilzholz, sondern auf dem, Gut „Heithof“ (heute die Kinder- und Jugendpsychiatrie) gefeiert wurden, lässt sich nicht mehr feststellen. Die folgende Einladung zum Schützenfest 1856 auf Gut Heithof erschien am Mittwoch, 18.06. im Westfälischen Anzeiger und Wochenblatt für die Stadt Hamm und den Kreis Hamm:

Vorstand 1909

Ab 1880 liegen dem Kirchspiel Märkischer Schützenverein sämtliche Protokolle der Schriftführer aus den Versammlungen vor. Zu dieser Zeit wurden die Schützenfeste bei dem Kötter Quadfasel (heute Hof Isenbeck im Hagenkamp) gefeiert. In der „Dille“ wurde der Vogel von der Stange geschossen. Dies wird im Westfälischen Anzeiger Donnerstag, 08.Mai 1879, dokumentiert. Hier wird zum Schützenfest am 07., 08. und 09. Juni 1879 eingeladen. Danach war Antreten „präcise“ nachmittags um 1 Uhr. Das Königschießen begann um 3 Uhr. Für ein ordentliches Tanzzelt, gute Musik sowie gute Restauration war bestens gesorgt.

In der Generalversammlung vom 29. Februar 1880 wurde die Anschaffung eines Tanzzeltes beschlossen und am 06. März 1880 die Bedingungen für die Anschaffung in sechs Paragraphen festgelegt:

  • §1: Finanzierung: Es wurden Aktien von 10 Mark ausgegeben, die nur von Mitgliedern erworben werden können.
  • §2: Die Anschaffung und Aufsicht wurde einem Komitee von 7 aus den Aktionären zu Wählenden übertragen.
  • §3: Die Aktienscheine werden jährlich mit 5% verzinst; die Zinsen jährlich bei der Rechnungslage ausgezahlt.
  • §4: Das Zelt kann an andere Vereine gegen Entgeld aus geliehen werden. 150 Mark haben jährlich als Rücklage für Reparaturen und Unkosten in der Kasse zu verbleiben. Der restliche Überschuss wird für die Rückzahlung der Aktien verwandt. Die zurückzuzahlenden Aktien werden ausgelost. Für das Zelt wird eine Brandversicherung bei der Provinzial Feuer Sozietät abgeschlossen.
  • §5: Nach Rückzahlung aller Aktien haben die Aktionäre das Recht, das Zelt 3 bis 5 Jahre auf eigene Rechnung auszuleihen. In dieser Zeit hat auch der Verein Zeltmiete zu zahlen.
  • §6: Nach Ablauf dieser Zeit ist das Zelt dem Kirchspiel Märkischer Schützenverein kostenlos zu überlassen.

1883 waren alle Aktien zurückgezahlt. Das Zelt wurde 1886 dem Schützenverein als Eigentum übergeben. In der Versammlung am 18. April 1881 bei Schlieper in Ostwennemar wurde beschlossen: „Sämtliche Schützen haben zum Königsschießen in Mütze und blauem Kittel zu erscheinen.“ Zuwiderhandlungen wurden, falls sie sich weigerten bei Nichtbeachtung 1 Mark Strafe zu zahlen, vom Fest ausgeschlossen. Im Jahr 1884 wurde der Bau eines feststehenden Restaurationszeltes (20 Fuß lang, 25 Fuß breit) beschlossen. Zur Finanzierung wurde der Beitrag auf 2 Mark erhöht. Den Zuschlag für die Restauration erhielt für sieben Jahre Herr Ökonom Holtmann. Auf dem Hof Holtmann wurde das Restaurationszelt aufgebaut.

1884 setzte sich der Vorstand des Kirchspiel Märkischer Schützenverein wie folgt zusammen: H. Nattkemper (Hauptmann), D. Brinkwirth, W. Knauft, Kunze, Stockey, W. Vogt, Hegemann, A. Dauster, Stoffer, Kemper, H. Haumann, Höflings, G. Brehr, Hillemann, Schmitz, H. Böhmer und Schwale.

1887 beanstandete der Vorstand die vorhandenen Tische und Stühle. Diese waren nach dem Ausleihen im mangelhaften Zustand zurück gegeben. Nach der Renovierung wurden sie nur noch an Mitglieder des Vereins verliehen. (Die beschriebenen Probleme sind auch noch heute Alltag der Aufgaben des Vorstandes).

1892 wurde die Restauration für weitere sechs Jahre zu je 150 Mark an Holtmann vergeben. Der Vertrag umfasste den Betrieb der Speise- und Weinwirtschaft. Die Bierrestauration wurde von F. Witte für 160 Mark übernommen. Nach den Protokollen wurden die Schützenoffiziere getrennt nach den Ortsteilen Mark, Ostenfeldmark, Südenfeldmark, Werries und Ostwennemar gewählt.

1892 bekam jedes Mitglied für 10 Pfennige eine neue Satzung. In der Generalversammlung vom 03.April 1892 in Mark wurde die Anschaffung einer Königskette beschlossen. Zur Anschaffung wurde eine Kommission aus den Mitgliedern F. Mecklenbrauck, F. Haverkamp und F. Nattkemper gewählt. Beim Schützenfest am 18. und 19. Juni 1892 wurde die Königskette erstmals getragen.

Am 10.09.1893 feierte der Verein im Saal Helmich das Sedansfest. Dieses Herbstfest war alljährlicher fester Bestandteil im gesellschaftlichen Leben im Kirchspiel Märkischer Schützenverein. Das Feiern des Sedansfestes war aber auch ein Spiegel des Vereins in der damaligen Gesellschaft. Das Sedansfest als Feier des gewonnenen Deutsch-Französischen Krieges 1876 war fester Bestandteil des Feierkalenders im damaligen Preußen.

Protokoll der Vereinsversammlung bei Königswirth in Braam am 31.10.1897 mit der Entscheidung zum Ankauf des Schützenplatzes Mark. In der heutigen Versammlung des Vereins wurde verhandelt und beschlossen:

  • Punkt 1. : Es wurde die Abstimmung wegen Kauf eines Grundstückes vorgenommen und erhielt Dietrich Hoelscher 37; Theodor Meier 8 Stimmen. Mithin wurde das Grundstück des Herrn Hoelscher angekauft.
  • Punkt 2. : Es wurde beschlossen den § 27,5 des Statuts umzuändern. Dazu wurden gewählt: Dohmwirth, J. Mennenkamp, Steimann, Bruse, W. Quadfasel, als Vorsitzender H. Steimann.
  • Punkt 3. : Das zu dem Bau nicht vorhandene Geld wird auf Aktien á 10 Mark auf die Mitglieder verteilt.

v.g.u.u.
Der Vorstand
H. Damberg, Hauptmann
H. Böhmer, 1. Adjutant
H. Witte, II. Adjudant
W. Mennenkamp, Officier
F. Kilp, Officier
F. Schlieper, Officier
H. Müser, Officier
F. Rogge, Officier
D. Ossenkemper, Officier
H. Steimann, Officier
H. Bruse, Rendant

Im April 1830 ließ der Kötter Hölscher sein altes Haus abbrechen. Es stand auf dem Grund des heutigen Spotplatzes hinter dem Schützenhof. Beide Plätze sind somit Flurstücke vom uralten Hölscher -Kotten. Der Anschließend erstellte Neubau wurde an die Straße gesetzt, es ist das heutige Fachwerkhaus Ströver (Gärtnerei Lange).

In der Generalversammlung vom 13.03.1898 wurde der Anbau von Küche und Keller vorläufig zurückgestellt. Für die Anlage von Brunnen und Abort einschl. Material wurde Maurermeister H. Nattkemper der Zuschlag erteilt. W. Vogt erhielt den Zuschlag für den Abbruch des Restaurationszeltes bei Holtmann und Aufbau auf dem Schützenplatz. Längs des Festplatzes wurden 23 m Graben überbrückt. Die Bepflanzung des Festplatzes und die Einfriedung wurde an Schulze-Berge vergeben. Als Hecke waren je lfd. Meter 10 Stück – 3- jährige Pflanzen zu setzen. Auf dem Platz waren 40 Bäume mit einem Stammumfang von 10 bis 12 cm (je 1/3 Ulmen, Linden und Kastanien) zu pflanzen.

1901 wurde das Schützenfest an 2 Tagen am 08. und 09. Juni gefeiert. Angetreten wurde morgens um 5 ½ Uhr auf dem Schützenplatz zum Abholen des vorjährigen Königs. Um 7 Uhr war Abmarsch zum Schießplatz in der „Dille“ (Wiese hinter dem Hof Isenbeck.

1901 wurde ein einheitlicher Schützenhut angeschafft.

1904 bezahlte der Verein für die Avantgarde ein Strafmandat von 15 Mark wegen öffentlichen Aufzuges.

1907 wurde der Hauptmann Damberg für besondere Verdienste ein Ehrendegen überreicht.

Bau der Schützenhalle
Am 18.12.1910 traf sich die kleine Baukommission, bestehend aus H. Schwenner, W. Kaldewei, W. Kleine, F. Nattkemper und H. Damberg beim Kameraden F. Bielefeld. Nach Besichtigung des Schützenplatzes erklärten sie sich einstimmig für einen Mittelbau von 11 mal 8 m. Die Front sollte aus Schwemmstein gemauert, die Stiele gehobelt und angestrichen werden. Das Dach war in Brettbeschalung mit Dachpappe auszuführen. Die Vorderfront sollte mit einem Zierspaten versehen werden. Restaurationswirt E. Isenbeck erklärte sich freiwillig bereit, die Vorderwand auf seine Kosten putzen zu lassen. Am 12.02.1911 wurden die Arbeiten vergeben. Maurerarbeiten: H. Schwenner. Zimmer- und Schreinerarbeiten: W. Kaldewei. Dachdeckerarbeiten: F. Nattkemper, Anstrich und Glasarbeiten: H. Niggemann.

Königspaar Heinrich Bruse und Anna Pankauke mit Hofstaat von 1912

In der Vorstandssitzung vom 07.Juli 1912 beim Kameraden Holsträter trat Hauptmann Damberg zurück. Er war 26 Jahre im Vorstand, davon führte er den Verein 16 Jahre. D. Schmidt wurde neuer Hauptmann, H. Damberg als Ehrenhauptmann gewählt.

Am 26. Juli 1914 wurde der Plan gefasst, auf dem Schützenplatz in der östlichen Ecke einen Kugelfang zu errichten. Durch die Kriegsereignisse kam es nicht mehr zur Durchführung dieses Beschlusses.

Von 1916 bis 1919 ruhte der Verein aus Anlass des I. Weltkrieges. 22 Vereinsmitglieder waren während des Krieges ums Leben gekommen. Im Mai 1919 waren noch 10 Vereinsmitglieder in Gefangenschaft.

1920 wurde am 14. und 15. Juni das erste Schützenfest nach dem Krieg gefeiert. Zunächst war es ohne Vogelschießen geplant, da kaum Aussicht auf einem genehmigten Schießplatz bestand. Am 03.Juni 1920 erteilte die Polizeibehörde die Genehmigung zur Verlegung des Schießstandes auf die Wiese des H. Isenbeck, der diese zur Verfügung stellte. Die Schießbahn wurde dadurch 250 m länger. Das Vogelschießen fand am Nachmittag statt. Am Samstag des Schützenfestes der Jahre

1920 und 1921 fand vormittags ein Konzert in den Anlagen des Gutes Heithof bei einer „feuchten Spende“ des Herrn Rittmeister Witte statt. Abends um 9 Uhr startete vom Schützenplatz eine Fackelpolonaise zum Gut Heithof. Diese Fakelpolonaise zum Gut Heithof gehörte auch noch nach dem 2. Weltkrieg zum Festablauf. Der Rittmeister Witte stand dann auf der großen Freitreppe des Gutes und winkte den Schützenbrüdern zu. In der Vorstandssitzung vom 29.April 1923 wurde ein Artikel über das Marker Schützenfest veröffentlicht im Gemeindeblatt von Herrn Pastor Wittmann, aufs schärfste kritisiert. Es wurde eine Kommission gebildet, die sich damit befassen und in der nächsten Vorstandssitzung berichten sollte. Der Westfälische Anzeiger berichtete in seiner Ausgabe vom 23.November

1923 über das Marker Schützenfest.

1923 stellte Major H. Damberg einige Fuder gebrauchte Steine zum Bau einer Garderobe zur Verfügung. Der Verein hatte zu diesem Zeitpunkt ca. 300 Mitglieder.

1924 wurde für die Königin eine Krone beschafft.

1925 erhielt das Tanzzelt einen neuen Holzfußboden. Im gleichen Jahr wurde das Restaurationszelt mit einer neuen Lichtanlage und die Garderobe mit einem Asphaltfußboden versehen. In diesem Jahr war folgender Vorstand ins Vereinsregister eingetragen: D. Schmidt, H. Meier, G. Mennenkamp, W. Wilms, F. Nattkemper, D. Demmer und Major H. Damberg

Am 03.Oktober 1925 verstarb der frühere Vorsitzende H. Damberg und am 01.Juni 1926 das langjährige Vorstandsmitglied J. Marquard. Die beiden Verstorbenen hatten sich für den Verein besondere Verdienste erworben.

Am 08.Juli 1926 hat, vorbehaltlich der Zustimmung der Generalversammlung, der Vorstand in seiner Sitzung beim Rendanten Demmer den Bau eines Kugelfanges auf dem Schützenplatz beschlossen. Die Ausführung oblag einer Kommission in die D. Schmidt, D. Demmer, W. Mennenkamp, F. Rose und W. Krabs gewählt wurden.

Der Schellenbaum
Das Alter des Schellenbaums ist leider nicht feststellbar. Die erste Erwähnung findet sich in der Niederschrift über die Generalversammlung vom 19.April 1888. Unter Ziffer 7 steht hier nachzulesen: „Den Schellenbaum zu tragen übernahm F. Franke und zahlt dafür an den Verein 20 Pfg.“ Die Anschaffung liegt offensichtlich vor 1880. Im Protokoll von der Rechnungslage ist nachzulesen: „Betreff Aufarbeitung des Schellenbaumes wird H. Damberg Erkundigungen einziehen betreff des Preises.“ 1926 wurde der Schellenbaum dann neu aufgearbeitet.

100 Jahre Kirchspiel Märkischer Schützenverein
1927 feierte der Kirchspiel Märkischer Schützenverein sein 100 jähriges Bestehen. In den Festausschuss wurden die Herren A. Schlieper, W. Koch, K.Wellmann und W. Droste gewählt. Zum Jubelfest wurden die Vereine Ostenfeldmark, Norddinker, Werries, Maximilian, Uentrop und Schmehausen eingeladen. Zu diesem Fest wurde die Anschaffung einer neuen Fahne beschlossen, die von A. Kley, Hamm, für 500 Mark geliefert wurde. Am Samstag, dem 28.Juni 1927, am frühen Morgen, wurden die Fahne und der König abgeholt. Bei der Kranzniederlegung am Ehrenmal in der Mark hielt der Vorsitzende des Festausschusses, A. Schlieper, die Gedächtnisrede. Anschließend ging es zum Schützenplatz. Hier wurde erstmals am neuen Kugelfang geschossen. König im Jubiläumsjahr wurde F. Schlüter. Zur Königin erwählte er sich die Bäckermeisterfrau F. Heimsoth.

Die Weihe der neuen Fahne fand am Sonntag an der Dambergeiche statt. In der Ansprache erinnerte Festausschussvor-sitzender A. Schlieper an die Vereinsgründung vor 100 Jahren und wies auf die Bedeutung der alten und neuen Fahne hin. Auf ein Schreiben des Schützenvereins Braam-Ostwennemar stellte der Vorstand am 02.07.1929 fest, dass die Holzgewehre im Jahre 1917 von der Gemeinde Mark angeschafft wurden und in der Mark verbleiben.

1929 musste auf Grund einer Klage des Herrn Rittmeister a.D. Witte beim Amt Rhynern der Kugelfang auf dem Schützenplatz geändert werden. Die erste Blende wurde tiefer gesetzt, der Kugelfang nach unten abgedeckt, vor dem Zielpfahl wurde ein 3-Zoll-Rohr angebracht. Am 18.09.1929 fand ein Probeschießen statt. Dabei anwesend war Regierungsassessor Dr. Bröse, Bürgermeister Haltern, Amtbaumeister Figge, Direktor Bücher als Protokollführer, eine Anzahl Landjäger, Vorstandsmitglieder und Schützenbrüder. Es ging kein Schuss daneben. Darauf gab es eine vorläufige Schießerlaubnis. Es sollte das nächste Schützenfest abgewartet werden. In der Generalversammlung vom 25.10.1931 wurde Hauptmann D. Schmidt, der den Verein seit 1912 führte, zum Major befördert. Die Jahre von 1930 bis 1933 waren für den Verein sehr schwer. Ein großer Teil der Mitglieder war arbeitslos. Im Juni 1933 erhielt Major Schmidt folgendes Schreiben von der NSDAP:

„Mit der Gleichschaltung Ihres Vereins ist die politische Leitung der hiesigen Ortsgruppe der NSDAP nicht einverstanden. Sollte eine Gleichschaltung in unserem Sinne nicht baldigst erfolgen, sehen wir uns gezwungen, den Verein sofort aufzulösen.“

Darauf wurde umgehend eine Vorstandssitzung einberufen, zu der der Ortsgruppenleiter eingeladen wurde. Dieser übergab eine Liste der neuen Vorstandsmitglieder wie folgt:
D. Schmidt, H. Meier, G. Mennenkamp. F. Bielefeld, F. Rose, H. Schwale, R. Milbrandt, K. Wellmann, W. Schmidt, W. Lulei, W. Hermeling, W. Rosendahl sen. , A. Schlieper, H. Isenbeck, A Kuhlmann.

Am 09.02.1934 wurde der Verein in den Deutschen Schützenbund aufgenommen. D. Schmidt und H. Meier wurden als 1. und 2. Vorsitzender bestätigt. Ohne diesen Beitritt hätte kein Adlerschießen mehr durchgeführt und auch der Name Schützenverein nicht mehr geführt werden dürfen.

Kleinkaliberschießstand Im Januar 1935 wurde die Errichtung eines Kleinkaliberschießstandes auf dem Schützenplatz beschlossen. Am 10.06.1935 wurde dieser Schießstand eingeweiht. Kamerad August Schlieper bedankte sich bei den vielen freiwilligen Helfern. Dann ging er auf die Lage der Mark ein und schloss mit den Worten: „Mark, ist die Krone auf Erden, was sie nicht ist, kann sie noch werden.“ Nach der Eröffnung des Schießstandes durch Kreisschießwart Peters aus Hamm begann ein reges Schießen an den Ständen.

Ab 01.10.1937 wurde der NSV die Küche für die Winterspeisung und während der Sommermonate die Halle als Kindergarten verpachtet.

In der Generalversammlung vom 11.09.1938 trat der 1. Vorsitzende Diedrich Schmidt aus Alters- und Krankheitsgründen zurück. Er stand dem Verein 26 Jahre vor. Wilhelm Schmidt wurde einstimmig zum neuen Vereinsführer gewählt. Sein Stellvertreter wurde Hermann Meier. Die Wahl des Vereinsführers wurde durch den deutschen Reichsbund für Leibeserziehung bestätigt. Durch den tatkräftigen Einsatz einiger Schützen und die unentgeltichen Arbeiten der Baufirma Gebr. Schwenner gelang es 1938, die Halle mit einer Aschebetondecke zu versehen.

Das letzte Schützenfest vor dem II. Weltkrieg wurde am 10. und 11.06.1939 gefeiert. Nach dem Laubholen am Freitag, dem 09.06., wurde die neue Fahne für Leibesübung geweiht. Mit einer knorrigen Rede übergab Kreispressewart Klempt vom Schützenverband sie an den Vereinsführer, die sie an den Fahnenträger Dörfer weiter gab. König dieses Schützenfestes wurde Emil Gerwin.

Im September 1939 brach der Krieg aus. 35 Schützenbrüder wurden sofort zu den Fahnen gerufen.

Im Jahre 1940 wurde der Kindergarten, der in der Schützenhalle untergebracht war, erweitert. Die Schützenbrüder an der Front erhielten Feldpostpäckchen.

Während des II. Weltkrieges sind 47 Schützenbrüder gefallen.

Am 08.01.1950 fand sich nach fast 10-jähriger Unterbrechung der größte Teil der früheren Mitglieder im Lokal Westerhoff zu einer Versammlung ein. Der 1.Vorsitzende Wilhelm Schmidt verlas ein Schreiben der Militärregierung, wonach der Verein 1947 im Vereinregister gestrichen und das Vermögen beschlagnahmt sei. Es wurde einstimmig beschlossen, den Schützenverein erneut ins Leben zu rufen. Hierzu waren jedoch neue Satzungen erforderlich. Für die Vorstandswahl wurde Karl Mecklenbrauck zum Versammlungsleiter bestimmt. Es wurden gewählt:

Wilhelm Schmidt 1. Vorsitzender
Heinrich Vedder 2. Vorsitzender
Karl Mennenkamp 1. Rendant
Wilhelm Krabs 2. Rendant
Ernst Steimann 1. Schriftführer
Emil Isenbeck 2. Schriftführer

Der bisherige Rendant Dietrich Demmer, der auch zugleich als Treuhänder von der Militärregierung eingesetzt war, gab einen Bericht über die Kassenverhältnisse. Während des Krieges und in den folgenden Jahren konnten die Unkosten durch Vermietungen gedeckt werden. 1949 wurden die Mietverhältnisse gelöst.
Da nun die Einnahmen fehlten, beschloss die Versammlung, einen Jahresbeitrag von 4 RM, zahlbar in vier Raten zu je 1 RM.

Die Rückerstattung des Vereinsvermögens bei der Militär-regierung war zu diesem Zeitpunkt schon beantragt. Hierbei setzte sich besonders das Mitglied Heinrich Holtmann ein. Ein weiteres Problem war die Instandsetzung und Erhaltung des Schützenhofes. Das Schützenhaus glich einer Ruine. In der Zeit der Holzknappheit war es der Verwüstung anheim gefallen. Auch die Dambergeiche ging auf diese Weise verloren. Ein besonderer Dank für die in den Kriegs- und Nachkriegsjahren geleistete Arbeit galt D. Demmer und W. Schmidt. Karl Mecklenbrauck und Frau, das erste Königspaar nach dem Krieg. Der 2. Vorsitzende H. Vedder trat im Juni 1950 zurück. Karl Mecklenbrauck wurde am 25.06.1950 als 2. Vorsitzender gewählt.

Am 21.05.1950 wurde die neue Vereinssatzung verabschiedet. Das erste Nachkriegsschützenfest wurde am 15. / 16. Juli 1950 gefeiert. Der 2. Vorsitzende Karl Mecklenbrauck wurde neuer König in der Mark. Dieses Fest war ein glänzender Auftakt. Ein solches Fest und solche Ausmärsche hatte die Marker Bevölkerung noch nicht gesehen. Schon beim Schützenfest 1950 herrschte während des Kindertanzes reges Leben und Treiben. Bei der Kinderbelustigung kamen sämtliche Kinder auf ihre Kosten. Seit 1953 wird regelmäßig am Montag nach dem Schützenfest ein Kinderschützenfest gefeiert.

Im Februar 1951 wurde das beschlagnahmte Vereinsvermögen durch die Militärregierung in Celle wieder frei gegeben. Im gleichen Jahr wurde die Wasserleitung auf dem Platz gelegt und Halle und Toilette ausgebessert. 1951 startete die Fackelpolonaise während des Schützenfestes, am Abend um 22.00 Uhr, erstmalig wieder wie in früheren Jahren zum Gut Heithof

125 Jahre Kirchspiel Märkischer Schützenverein
1952 wurde das Dach der Halle repariert und die Garderobe vergrößert.
Am 02. Februar 1952 feierte der Verein in der Gaststätte Bielefeld ein Fastnachtskränzchen. Die Teilnahme an der Gedenkfeier der Vereine am Ehrenmal gehörte für die Schützen zum festen Programm.

1952 wurde als Auftakt zum 125-jährigen Jubiläum am Freitag auf dem Schützenhof ein Gedenkstein enthüllt. Mit ihm wurden die drei Traditionsträger des Vereins, Damberg, Schmidt und Meyer, geehrt. Zur Ehre dieser drei Kameraden wurden außerdem drei Eichen gepflanzt. Kulturwart Pfarrer Karl Drewer hielt die Festansprache. Der Reiterverein Mark nahm in Ritterrüstungen am Festzug teil. König im Jubeljahr war Friedhelm Kattenbusch. Die Rechnungslage am 19.10.1952 wurde mit einem Herbstkränzchen mit einem Mettwurstessen verbunden.
Die Mitgliederzahl betrug zu dieser Zeit 252

Am 28.03.1953 wurde die Gründung einer Schießgruppe beschlossen. Mit dem Aufbau dieser Gruppe wurde der 2. Avantgardenkommandeur Fritz Kohlhase beauftragt.

W. Schmidt wurde am 13.03.1954 zum Major, Karl Mecklenbrauck und Wilhelm Meyer zum 1. bzw. 2. Hauptmann befördert. 1954 wurden die Garderobe und die Damentoilette vergrößert, das Eingangstor erweitert und ein zweites Kassenhaus gebaut.

Am 26.02.1955 trat Karl Mecklenbrauck aus gesundheitlichen Gründen zurück. Zu seinem Nachfolger wurde Wilhelm Meyer als 1. Hauptmann und 2. Vorsitzender gewählt. Für die Königin wurde 1955 ein neues Diadem beschafft. Das alte Diadem wird seither für das Kinderschützenfest verwandt.

1958 wurde ein Teil der Halle erneuert. Der Oberbürgermeister der Stadt Hamm, Werner Figgen, wurde in diesem Jahr König in der Mark.

1962 wurde erstmalig ein Schützenfestfilm vom Schützenbruder Zwilling vorgeführt, der helle Begeisterung hervorrief.

Wegen seiner besonderen Verdienste für den Verein wurde der 1. Vorsitzende W. Schmidt 1964 zum Schützenoberst befördert.

1967 trat der 1. Vorsitzende W. Schmidt aus gesundheitlichen Gründen zurück. Er hatte 29 Jahre die Geschicke des Vereins gelenkt und wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Am 19.02.1967 wurde Fritz Kohlhase als neuer Vorsitzender gewählt. Auch unter seiner Leitung setzte sich der deutliche Aufwärtstrend weiter fort.

Die Marker Schützenhallen
Bei der Rechnungslegung 1964 wurde das Bauvorhaben 1965 erörtert. Geplant war der Bau einer neuen Küche und die Vergrößerung der Halle. In der Jahreshauptversammlung vom 07.03.1965 wurden die Mitglieder zur Mithilfe und zu einer Spendenaktion aufgerufen. Die Schlüsselübergabe für die neue Küche und die erweiterte Halle erfolgte während des Schützenfestes 1965. Der Dank galt allen Helfern und Spendern, die zum Gelingen dieses Bauabschnittes beigetragen hatten, besonders auch den Vorstandsmitgliedern Karl Schneider, Fritz Kohlhase und Johann Marquardt.

Im März 1971 schlug der Bauausschuss den Abbruch der alten Schützenhalle von 1900 und die Errichtung einer Halle von 16 x 25 m vor. Im Frühjahr 1972 wurde die Abbruch- und Baugenehmigung erteilt. Die Einweihung der neuen Haupthalle erfolgte am Freitag, dem 15.07.1972, während des Schützenfestes. Nach diesem Schützenfest wurde das vereinseigene Zelt verkauft.

1976 wurden die ersten Bausteine zum Bau einer Toilettenanlage verkauft. Rechtzeitig zum Jubiläum 1977 wurde sie fertig gestellt.

Am 06.03.1976 wählte man Friedhelm Hermeling zum 2. Vorsitzenden.

150 Jahre Kirchspiel Märkischer Schützenverein
1977 wurde die Schießgruppe gegründet. Jochen Stephan konnte 1978 22 Mitglieder melden.

Zum Jubiläum wurde am 18.05.ein Frühlingsfest mit den Westfälischen Nachtigallen gefeiert. Das Schützenfest begann am Freitag mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Burghügel Mark. Diese Tradition wird bis heute fortgesetzt. Am großen Festumzug durch die Mark beteiligten sich 1750 Schützen.

1981 wurde der Schießstand auf 6 Stände erweitert. Im gleichen Jahr feierte man den ersten Silvesterball. Es war ein voller Erfolg. Nach dem Krieg bis 1981 wurden auf dem Schützenplatz 341.000 DM investiert.

1982 ehrte man Rudi Kleine für 25 Jahre als Schellenbaum-Träger. Vogelbauer war zu dieser Zeit Gerd Kientopf, in späteren Jahren Karl Schwalenstöcker. 1982 hatte der Verein 530 Mitglieder. Die Avantgarde zählte 1986 52 und die Schießgruppe 38 Mitglieder.

1985 war die Weihe der neuen Kinderfahne. Es gab an besonderen Festen den Tanz in den Mai und einen Silvesterball.

1988 wurde der langjährige Vorsitzende Fritz Kohlhase zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Friedhelm Hermeling wurde zum 1, Vorsitzenden und Heinz Isenbeck zum 2. Vorsitzenden gewählt. Bei der Rechnungslage wurde der vom Schützenbruder Heinz Lämmerhirt gedrehte Film vom Schützenfest begeistert aufgenommen. In der Schützenhalle waren drei Bildschirme aufgestellt.

1990 wählte man Ulli Rethage und Rüdiger Lange in den Vorstand.

1991 stellte sich der 2. Vorsitzende Heinz Isenbeck aus Krankheitsgründen nicht zur Wahl. 2. Vorsitzender wurde Uli Rethage. Rüdiger Lange bestätigte man als 3. Hauptmann. Friedhelm Hermeling wurde Major.

Am 10.09.1994 startete das 5. Kaiserschießen des Stadtverbandes in der Mark. Stadtkaiserpaar war (seit 1989) Heinz Jürgen und Ulla Brünnemann aus der Mark. 1700 Schützen und 500 Musiker beteiligten sich am großen Festumzug.

In der Jahreshauptversammlung 1998 verzichteten der 1. Vorsitzende Friedhelm Hermeling und der 2. Vorsitzende Uli Rethage auf Wiederwahl. Friedhelm Hermeling wurde zum Ehrenmajor ernannt. Der Verein wurde von Rüdiger Lange als 1.Vorsitzenden und von Siegfried Niesel als 2. Vorsitzender übernommen. Ihnen stellte man im Jahr 2000 Christian Berghoff als 3. Hauptmann zur Seite.

Am 03.06.1999 fand das erste Kaiserschießen im Verein statt. Werner und Marianne Prinz waren das erste Kaiserpaar in der Mark. Sie wurden am 03.06.2000 von Herbert und Bärbel Camen abgelöst. 175 Jahre Kirchspiel Märkischer Schützenverein

2002 konnte Detlef Kleine die Kaiserwürde erringen. König des Jubelfestes wurde Matthias Althoff. Zu seiner Mitregentin erkor er seine Frau Hanni. Der große Festumzug mit geplantem Parademarsch fiel dem „Markaner Wetter“ zum Opfer!

2003 findet das erste Jungschützenschießen für die neu eingerichtete „Jugendabteilung“ der 13- bis 17-jährigen statt. Diese Gruppe wurde als Brücke zwischen Kinderschützen und Avantgarde eingerichtet. Die Mitgliederbewegung im Verein ist sehr positiv. 1989 waren es 561, 1993 636; 2003 bewegt sich der Verein in Richtung 800 Mitglieder. 50 Jahre Kinderschützenfest: Nick Kobrink und Vivian Baer neues Kinderkönigspaar 2004.

Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen musste die Vogelstange im Sommer 2005 umgebaut werden. Der Vogel ist nun nicht mehr auf eine senkrechte Stange aufgesetzt, sondern wird an die hintere Wand „aufgespießt“. Der Umbau wurde gerade rechtzeitig zum Avantgardenfest fertig. Der schon vorher gefertigte Vogel musste angepasst werden. Erster König der neuen Stange wurde somit Sebastian Stindt als Bierkönig 2005.

Im Dezember 2009 ging die Photovoltaikanlage auf der Südseite des Hallendaches (zur Marker Dorfstraße hin) in Betrieb. Nach der Hauptabnahme der Avantgarde im Juli 2010 wurde die neue behindertengerechte Toilette eingeweiht. Die Baumaßnahmen 2011 beschränktem sich auf die Erneuerung der zirka 50 Tische, die neue Beine und Tischplatten erhielten.

Im Mai 2011 wurde der Spielmannszug Mark gegründet. Peter Graf schaffte es in kürzester Zeit eine spielfähige Mannschaft zusammenzutrommeln und auszubilden, so dass neben kleineren Auftritten zum Schützenfest und Avantgardenfest 2011 am 18. März 2012 der erste musikalische Frühschoppen zusammen mit der Blasmusik Mark stattfand. Für den ersten musikalische Ereignis in dieser Form, zu Ehren des Spielmannszuges Mark und der Blasmusik Mark wurden dazu drei Eichen geplanzt.

Spielmannszug Chronik

Neue Klänge in der Mark. Wer jetzt Montagsabends die Marker Dorfstraße entlang spaziert, wundert sich über die dann zu vernehmenden „musikalischen Klänge“, die aus der Marker Schützenhalle klingen. Seit einiger Zeit finden sich dort einige „mutige“ Avantgardisten, Kinder und Jugendliche und ehemalige Spielleute ein, um in der Mark ein weiteres neues Kapitel im Schützenverein zu schreiben. Der Vorstand des Kirchspiel Märkischen Schützenvereins ist bekannt dafür, alles was mit Schützentradition zu tun hat, zu unterstützen und zu fördern. So wurde jetzt die Idee entwickelt, eine weitere Gruppe dem Schützenverein anzugliedern. Zukünftig soll aus den Reihen der Marker Schützen auch Musik erklingen. Nach gutem alten Brauch will man auch zukünftig auf die „Knüppelmusik“ nicht verzichten und selbst dazu beitragen, dass ein Teil dieser traditionellen Musik aus den eigenen Reihen kommen soll. Natürlich werden wir auch weiterhin mit den befreundeten und zum Teil schon über lange Jahre bestehende Verbindungen anderer Musikzüge auf unserem Schützenfest festhalten. Die bekannte Blasmusik oder die Spielleute aus Hamm-Norden oder das Trommler-Korps Unna Hemmerde werden auch weiterhin unsere Schützenfeste mit ihrem musikalischen Können unterstützen. Allerdings soll zukünftig bei den Vereinsfeierlichkeiten auf den eigenen Spielmannszug zurück gegriffen werden. Natürlich möchten wir unseren Kindern und Jugendlichen eine weitere Möglichkeit bieten, sich zukünftig auch im Kirchspiel Märkischer Schützenverein zu engagieren und natürlich wollen wir auch darüber hinaus all denen eine Möglichkeit bieten, die über die Schützenbruderschaft, die Schießabteilung oder die Avantgarde hinaus eine neue Möglichkeit suchen, sich in unser reges Vereinsleben einzubringen.

So haben sich die Vorstandsmitglieder nach langer und gründlicher Überlegung dazu entschlossen, zukünftig einen eigenen Spielmannszug aufzubauen. Wie ernst es die „Blaukittel“ mit dieser Idee meinen belegt die Tatsache, dass zunächst Rüdiger Lange (1.Vorsitzender des Hauptvereins) und Ulrich Ophaus (1. Kassierer des Hauptvereins) auch im Spielmannszug Verantwortung übernehmen und die Umsetzung dieses Vorhabens persönlich begleiten. Für die musikalische Seite steht mit Peter Graf ein erfahrener musikalischer Leiter zur Verfügung.

Wir wollen den Kindern und Jugendlichen auf möglichst einfache Weise diese traditionelle Musik näher bringen und auch zeigen, dass in unserem Schützenverein eine funktionierende Gemeinschaft dazu beiträgt, Integration und auch die Förderung für individuelle Identität, Orientierung und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Ein wesentlicher Schritt, der durch die „Initiative STÄRKEN VOR ORT“ der ESF (Europäischer Sozialfonds für Deutschland) unterstützt wird.

Gern weisen wir natürlich darauf hin, so der 1. Vorsitzende Rüdiger Lange, dass unsere Mitglieder im Spielmannszug generell beitragsfrei gestellt sind und der Schützenverein die Instrumente finanziert und zur Verfügung stellt. Allen wollen wir die Möglichkeit eröffnen, in unserer neuen Gruppe mitzuwirken. Egal, ob Anfänger oder Fortgeschritten, wir freuen uns auf jeden neuen Spielmann. Wobei ausdrücklich auch Mädchen und Frauen natürlich willkommen sind.

Die ersten fünfzehn Mitglieder haben sich bereits eingefunden und mit den Probenarbeiten begonnen. Das „Schnuppermusizieren“ war ein erster Schritt, diese neue Gruppe im Schützenverein der Öffentlichkeit vorzustellen verbunden mit der Hoffnung, dass wir so noch viele neue Musikanten gewinnen und zukünftig auch immer den „richtigen Ton“ treffen werden.

Geübt wird z.Zt. immer montags ab 19.00 Uhr in der Marker Schützenhalle. Interessenten sind herzlichst eingeladen. Für evtl. Fragen steht der musikalische Leiter unter 88 99 65 gern zur Verfügung.

Nachdem wir bereits bei der Vogelabnahme inoffiziell musikalisch mitgewirkt haben, gab es jetzt nochmals einen eher inoffiziellen und eigentlich nicht geplanten Auftritt. Die Marker Spielleute haben es sich nicht nehmen lassen, dem scheidenden Königspaar Kai Borgschulze und Nicole Winterscheid ihre Referenz zu erweisen. Am Donnerstag vor dem Schützenfest hatte das Königspaar zum „Vorglühen“ für das bevorstehende Schützenfest geladen. Da der König bisher große Anteilnahme seit der Gründung des Spielmannszuges zeigte, ein Spielmannszuglogo auf seinem neuen Königsorden abgebildet ist und er versprochen hat, nach dem Schützenfest selbst aktiv zu werden, haben die Spielleute nicht gezögert und sind der Einladung gern nachgekommen. Auch wenn das Repertoire zurzeit noch recht überschaubar ist, fand die musikalische Einlage sehr großen Anklang beim Königspaar und den vielen Gästen.

Am Montag stand dann jetzt der erste offizielle Auftritt in der Marker Schützenuniform beim Kinderschützenfest an. Der Spielmannszug besteht derzeit aus 29 aktiven Mitgliedern. Diese teilen sich auf in 8 Spielleute, die schon anderweitig Erfahrung gesammelt und sich jetzt dem Spielmannszug Mark angeschlossen haben. Dazu kommen 21 „Neustarter“, die allesamt auf einem guten Weg sind. Allerdings wird es noch ein bisschen dauern, bis alle „Azubis“ auch tatkräftig bei offiziellen Terminen dabei sein können. Ein Teil der Neustarter hat am Montag dann die „Feuertaufe“ bestanden und hatte mächtig viel Spaß erstmals vor Publikum ihr Können zu zeigen.

Auch neue Interessenten sind über das Schützenfest wieder dazu gekommen, sodass die Übungsabende zukünftig geteilt werden müssen, da dann mittlerweile über 30 „Spielmannanwärter“ einen Aufnahmeschein unterschrieben haben.

Nach dem der Startschuss für den Spielmannszug erst im Mai gefallen ist, war man sehr überrascht, dass es so schnell zu der großen Anzahl der neuen Mitglieder gekommen ist. Sicherlich bürgt der Name des Kirchspiel Märkischen Schützenvereins für entsprechende Qualität. Aber auch die Tatsache, dass im Spielmannszug auch weibliche Mitglieder aktiv sein dürfen, zeigt deutlich Wirkung. Gut die Hälfte der Aktiven sind Mädels und Frauen. Jüngstes Mitglied ist der erst fünfjährige Nico Wahl, der schon eine richtig gute Figur an seinem Instrument macht. Nico hat sich die Pauke ausgesucht und gibt bereits kräftig das Tempo und den „guten Ton“ vor. Der „Musikerzwerg“ zeigt, dass auch so junge Mitglieder willkommen sind und dass die Ausbildung im Marker Spielmannszug ganz GROSS geschrieben wird. Außergewöhnlich war auch der Auftritt der Kinderkönigin, die es sich nicht nehmen lassen wollte, im „feierlichen Ornat“ beim Auftritt des Spielmannszuges teilzunehmen. Daria Graf gehört zum Ausbildungsteam, die als Trommlerin und Flötistin sich um die Kleinsten im Spielmannszug kümmert und hier sehr erfolgreich den Kindern die „Flötentöne“ beibringt.

Erfreulich auch, dass einige ehemalige Spielleute den Weg in die Mark gefunden haben. Hier hat sich bereits eine Gruppe neu gebildet, die die Lust an der Marschmusik wieder zusammengeführt hat. Aber auch das Schützenwesen, Brauchtum und Tradition stehen im Vordergrund.

Eine große Gruppe Schüler und Schülerinnen im Alter von 5-18 Jahren werden z.Zt. ausgebildet. Dann haben wir noch die „Eltern-Kind-Gruppe“. Hier sind es bisher 4 Familien, bei denen mindestens ein Elternteil mit dem eigenen Nachwuchs in den Reihen des Spielmannszuges marschiert.

Eine weitere Gruppe geht aus der Avantgarde hervor. Hier haben sich bisher vier Gardisten aktiv dem Spielmannszug angeschlossen.

Die männlichen Mitglieder des Spielmannzuges haben am Wochenende die Chance genutzt und sind bereits bei den Schützenumzügen mit marschiert.

Die Mädels und Frauen mussten dann aber bis zum Kinderschützenfestmontag warten, um sich erstmals der Öffentlichkeit zu präsentieren. Und die Frage, ob sie sich in den Blaukitteln wohl fühlen, kann ebenfalls deutlich mit Ja beantwortet werden. Hier gilt der aktiven Spielfrau Birgit Graf ganz besonderer Dank, die für die neuen Mitglieder die Kittel genäht hat und bei der Anzahl der vielen Jugendlichen, die noch ausgebildet werden, sicherlich keine Langeweile haben wird und noch einige Kittel in Zukunft nähen darf.

So darf der erste Auftritt als gelungen bezeichnet werden und macht Lust auf mehr. Das Marker Publikum war sichtlich überrascht vom Ausbildungsstand der Musiker und geizte nicht mit Applaus.

Man darf also gespannt sein, wie sich der Spielmannszug bis zum nächsten Jahr weiter entwickelt um dann vielleicht auch schon am nächsten Schützenfest aktiv teilnehmen zu können.

Ein kräftiges „Gut Klang“ zum weiteren guten Gelingen!!!

(Weitere Bilder in der Bildergalerie.)

Das erste Mal trauten sich die „Blaukittelmusiker“ jetzt auch offiziell auf die Straße. Beim Avantgardenfest stellten sich erstmals 17 der insgesamt 28 Musiker der Öffentlichkeit vor und marschierten beim Umzug durch die Mark mit. Fünf Spielleute befinden sich derzeit noch in der „Grundausbildung“ und müssen daher noch auf ihren ersten Einsatz warten. Drei weitere Mitglieder sind auch gleichzeitig als Gardisten aktiv und daher natürlich beim eigenen Avantgardenfest in anderer „Mission“ unterwegs. Zudem waren drei Mitglieder „urlaubsbedingt unterwegs“. Es war sicherlich für alle Spielleute ein spannender Ausmarsch und eine wichtige Erfahrung. Auch für den „Jüngsten“ in der Truppe. Der erst fünfjährige Nico zeigte auch während des Umzuges, dass auf ihn Verlass ist und er sein Instrument bereits beherrscht. Insgesamt ein gelungener Auftritt für den noch jungen Spielmannszug. Wenn auch das Repertoire derzeit noch nicht so umfangreich ist, zeigen die Musiker dennoch großen Einsatz.

Erfreulich können wir auch darüber berichten, dass nach der Kinderkönigin Daria Graf jetzt mit Marina Koppenhöfer eine weitere Majestät aus den Reihen des Spielmannszuges kommt und dem ersten Kommandeur der Garde Jan Reisdorf als Bierkönigin zur Seite steht.

Weiterhin finden die Übungsabende montags ab 18.00h in der Schützenhalle statt. Interessenten sind jederzeit willkommen. Kittel sowie Instrumente stellt der Spielmannszug. Mitzubringen sind Lust an traditionellem Brauchtum und Marschmusik sowie Teamgeist und die Begeisterung beim Aufbau eines neuen Vereins von Beginn an dabei zu sein.

(Weitere Bilder in der Bildergalerie.)

Erstmals trat der Spielmannszug mit den vier Nachwuchsmusikern Lucas Kluge, Bennet Horstmann, Kilian Kleps und Felix Berghoff als „Trommler-Quartet“ auf. Dazu im Hintergrund der erst fünfjährige Nico Wahl an der Pauke!

Am Freitag, den 02.03. dieses Jahres konnte der 1. Vorsitzende Rüdiger Lange bei der ersten Generalverssammlung des Spielmannszuges Mark 26 Mitglieder begrüßen. Ein besonderer Gruß galt den anwesenden Gründungsmitgliedern. Nach Verlesung der Tagesordnung verlas der 2. Vorsitzende Peter Graf das Gründungsprotokoll sowie die Satzung des neuen Vereins. Im anschließenden Bericht danke Rüdiger Lange vor allem Peter Graf und seiner Familie für den schnellen und guten Aufbau des Spielmannzuges und die Versorgung mit selbstgenähten Kitteln innerhalb des vergangenen Jahres. Kassierer Uli Ophaus ergänzte mit den ersten Zahlen. Noch fiel sein Bericht kurz aus. Peter Graf ließ anschließend die Chronik des Vereins anhand einer mit Anekdoten angereicherten Terminrückschau Revue passieren. Die anstehenden Spieltermine für 2012 sind, neben Laubverteilen, Kinderschützenfest und Marschbegleitung an allen Tagen beim Marker Schützenfest, der Bürgerschützen-Freitag und das Stadtteilfest in Werries. Bei den anschließenden Wahlen wurde zuerst die Wahlperiode der zu wählenden Ämter durch die Versammlung auf zwei Jahre festgelegt. Die zu vergebenen Posten wurden einstimmig wie folgt von der Versammlung besetzt:

1. Stabführer / Musikalischer Leiter: Peter Graf,
2. Stabführer / stellv. Musikalischer Leiter: Kevin Wichert,
Geschäftsführer / Schriftführer: Christian Gormann,
2. Kassiererin: Sandra Serruns und
Noten- / Instrumentewart: Sebastian Binger.

Weiterhin verlas Peter Graf einen detaillierten Ablauf für die Fahrt nach Riste. Das Trainigscamp macht mit der Fülle an Übungsstunden seinen Namen alle Ehre. Die Uniform des Spielmannszuges wird um eine weiße Hose ergänzt, damit eine optische Anpassung an die Uniform des Kirchspiel Märkischen Schützenvereins weiter vollzogen wird. Somit wird die Verbundenheit noch weiter unterstützt. Die genaue Definition bzw. die Beitags- / Spendenhöhe der Förderer wurde vertagt. Das Rauchen beim Üben in kleinen Räumen wird mit Rücksicht auf die minderjährigen Spielleute untersagt. Rüdiger Lange schloss die Versammlung um 21:10 Uhr mit einem dreifach donnernden „Gut Klang“.

Der Start in das neue Schützenjahr ist vielversprechend gelungen. Erstmals in der Hammer Schützenhistorie haben die Marker Schützen diesen Schritt gewagt und sind mit einem musikalischen Frühschoppen in die anstehende Schützenfestsaison gestartet. Die Marker Schützenhalle bot den entsprechenden Rahmen und mehr als 350 Schützen und Gäste sind der Einladung gefolgt. Natürlich haben die Marker Schützenbrüder diesen „nahe liegenden“ Event genutzt, um den blauen Kittel erstmals in diesem Jahr wieder auszuführen und bei kalten Getränken, Bratwurst und Reibekuchen den „Schützenfrühling“ zu begrüßen.

R. Lange konnte zahlreiche Gäste, Gastschützen aus Hammer Schützenvereinen und natürlich ganz besonders aus dem ostener Schützenbezirk begrüßen. Der Zuspruch zeigt uns, dass wir mit unserer Idee ins Schwarze getroffen haben. Neben vielen guten Gesprächen war natürlich die Musik, besser gesagt die Marschmusik Trumpf an diesem Sonntagmorgen. Die seit vielen Jahren bekannte und geschätzte Marker Blasmusik und der Marker Spielmannszug sorgten für die richtige Stimmung und ließen erste Schützenfestgefühle aufkommen.

Die Spielleute starteten mit einem für Hamm typischen „Glück Auf“ und stellten sich damit zunächst mal der breiten Öffentlichkeit vor. Mit 29 Spielleuten, die größtenteils erst im Mai letzten Jahres mit der Ausbildung begonnen haben, zeigten sie, dass sie ihr „musikalisches Handwerk“ schon bestens beherrschen. Mit noch einfachen Märschen, aber mit großer Genauigkeit und viel Gefühl vorgetragenen Stücken konnten sie die Gäste mit ihrem noch nicht ganz so großen Repertoire schnell davon überzeugen, dass auch „Knüppelmusik“ Spaß machen kann. Für die gehobenen musikalischen Ansprüche zeichnete die Marker Blasmusik verantwortlich. Das dieses Orchester nur in der Mark in dieser Zusammensetzung und mit ihrem Können als Blaukittelmusikanten auftreten, macht die „Märkischen Kirchspielschützen“ sichtlich stolz. Unter der bewährten Leitung von Christian Wockenfuss boten die Musiker einen geographischen Querschnitt ausgehend von der Mark über das Egerland bis in die USA. Ob Militärmusik, Swingrhythmen oder auch „Gassenhauer“ zum mitsingen, die Marker Blasmusiker trafen genau den Geschmack der Schützen.

Der musikalische Leiter des Spielmannszuges Peter Graf, der auch durch das Programm führte, dankte anschließend den Musikern für die flotten und beschwingten Klänge.

Insgesamt eine runde Sache, die die Veranstalter darüber nachdenken lässt, ob und wie man es im nächsten Jahr fortsetzt. Für die Spielleute eine richtig gelungene Vorstellung und für die Marker Blasmusik eine Bestätigung ihrer bisher gezeigten musikalischen Leistungen. Und für den Kirchspiel Märkischen Schützenverein ein Versuch der darauf zielt, im nächsten Jahr dieses Event zu wiederholen.

Ein großes Lob und ein dickes Dankeschön gab es abschließend vom Schützenvorstand Rüdiger Lange und Christian Berghoff.

……..und zu guter letzt konnten wir dem Hammer Hospiz eine Spende von 1.500€ übergeben.

Der Spielmannszug ist mehr als erfolgreich in das neue Spieljahr 2012 gestartet. Neben einem kleineren Geburtstagsständchen ging in der Zeit vom 30.3.-1.04.2012 in die Jugendherberge Alfsee nach Rieste, um hier ein bisschen „Feinschliff“ und ein neues Stück einzustudieren. Die Jugendherberge Alfsee war uns von unserem „Schlagwerker“ Uli Stahlberg wärmstens empfohlen worden und wir waren alle überrascht, was dieses Wochenende zu bieten hatte. In einer Jugendherberge „der besonderen Art“ machten uns nicht nur die vielen Freizeitaktivitäten richtig Spaß. Nein, auch die Übungsstunden, insgesamt standen 10 Einheiten auf dem Programm, wurden mit besonderem Ehrgeiz von allen Aktiven abgehalten. Alles in allem eine richtig runde Sache. Die Zimmer, der Service und vor allem das Essen in der Jugendherberge waren vorzüglich. Die Übungsräume ließen keine Wünsche offen und auch das Freizeitangebot und besonders die abendlichen „Teamseminare“ trugen zur vollsten Zufriedenheit aller Mitglieder bei. Dieses „Trainingslager“ fand allgemeine Zustimmung und so wurde gleich für das kommende Jahr bereits wieder ein Aufenthalt am Alfsee geplant.

Der bereits erwähnte musikalische Frühschoppen war wie gesagt, für alle Spielleute ein tolles Erlebnis. Auch das Geburtstagsständchen für unseren König Rolf Schmieder am 28.4. durfte als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden. Hier stellten wir auch offiziell zum allerersten mal unsere neue „Hymne“ Unsere Mark vor. Der Gesang war noch ein bisschen „mager“ aber insgesamt kam dieses neue Stück bei Vorstand, Königspaar und Hofstaat sehr gut an.

Da am 17.05. wegen eines Feiertages der Übungsbetrieb ausfallen mußte hat man kurzerhand die Übungsstunde auf den 16.05 vorverlegt und gleichzeitig das einjährige Bestehen gefeiert. In kleinem Rahmen wurde in der Scheune von unserem Spielmann und Kassierer Uli Ophaus eine gemütliche, rustikale und zünftige Fete gestartet. Das war wohl die intensivste Übungsstunde seit langer Zeit. Ab 19.00h gab es nur kurze Pausen und die „Spielleidenschaft“ unserer Mitglieder kannte keine Grenzen. Viele unserer Mitglieder nutzten diese Übungsstunde, um auch andere Talente zu testen. Dabei mutierten Sebastian Binger und Peter Wahl zu wahren Künstlern an der Pauke. Und dem musikalischen Leiter schien die Querflöte an der Unterlippe festgewachsen zu sein. Die Jungspunde (Lukas, Leon, Bennet und Kilian) hatten mächtig Spaß im Heu rumzutoben. Für das leibliche Wohl sorgte „Grillmeister“ Peter Werner und einer der meist besuchtesten Orte war die „Kühlwanne“ mit dem „Gerstengold“. Natürlich gab es für unsere Mädels im Verlauf des Abends auch wieder die „kleinen, bunten“ Lustigmacher. Ob auch diese Veranstaltung im nächsten wiederholt wird, stand bei „Redaktionsschluß“ noch nicht fest.

Jetzt stand in der Vorbereitung zum Schützenfest das Kaiserschießen (7.6.) auf dem Programm. Auch hier wußten die jungen Musiker zu gefallen. Über den Nachmittag brachte man das bisherige Repertoire zum Besten und konnte auch hier überzeugen. Das mit Schützenoberst Rüdiger Lange, der auch erster Vorsitzender des Spielmannszuges ist, diesmal ein passiver Spielmann die Reste aus dem Kugelfang fegte, zeigt einmal mehr, daß der Spielmannszug bei den „wichtigen Entscheidungen“ am Kugelfang immer häufiger beteiligt ist. Mal sehen, was beim anstehenden Schützenfest passiert?

Kurz vor dem eigenen Schützenfest 2012 haben die Spielleute damit begonnen, sich auf dieses „Großereignis“ vorzubereiten. Es ist schließlich der erste wirklich große Auftritt unseres noch jungen Spielmannszuges.

Dazu gehörte auch das „Üben“ mit der Avantgarde. Die beiden Übungsabende verliefen sehr harmonisch. Zum besseren „kennenlernen“ haben die Spielleute zum Einstand bei der Garde ein „Fässchen“ mitgebracht und anschließend für gute Stimmung gesorgt.

Nach dem zweiten Übungsabend war man sich schnell einig, dass die Spielleute die Garde zum Schützenfest des Schützen- und Heimatvereins Braam-Ostwennemar in die Kreuzkamphalle begleiten. Und wenn man schon mal mitfährt, dann kann man auch mit „Sang und Klang“ auf den Schützenplatz zur befreundeten Braamer Garde aufmarschieren und seine „Aufwartung“ machen.

Doch dann nahm das geplante Kurzereignis einen ganz anderen Verlauf.

Auf dem Platz angekommen, wurde der Marker Spielmannszug durch den Braamer Vorstand kurzerhand umgeleitet. Nicht wie erwartet zum Bierstand, sondern um eine höchst ehrenvolle Aufgabe zu erledigen. Dazu muß man wissen, dass das Vogelschießen in Braam an diesem Freitag unverhältnismäßig lang gedauert hat. Der Vogel erwies sich als äußerst zäh und ließ so manchen Geduldsfaden reißen. So auch den, des verpflichteten Spielmannszuges. Die Musikanten waren zum Zeitpunkt des Königsschuss leider bereits auf dem Heimweg.

Um nun den neuen König samt Gefolge in die wie immer festlich geschmückte Kreuzkamphalle einmarschieren zu lassen und die Proklamation durchzuführen kamen die Marker Spielleute wie gerufen. Noch gar nicht richtig angekommen, marschierten sie vom Braamer Vorsitzenden wie gesagt freundlichst umgeleitet, gleich durch und geleiteten das neue Königspaar mit Hofstaat „auf den Thron“. Auch bei der Proklamation zeigten die Spielleute, dass sie auch dieser Überraschung bereits gewachsen sind. Nach dem Ausmarsch aus der Halle durften die Marker auch gleich mit der Braamer Garde Kontakt aufnehmen und zog die Garden aus Nord- und Süddinker sowie natürlich auch die Marker Garde in die Braamer Laube. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Braamer Vorstand, der den kurzen aber sicherlich eindrucksvollen Auftritt des Marker Spielmannszuges großzügig mit einer nicht unerheblichen Anzahl von „Biermarken“ belohnte.

Wie mittlerweile bekannt, wurden alle Biermarken bis zum frühen Morgen ihrer Bestimmung gerecht. Und ganz wichtig: Alle Spielleute, auch die, die bis zum Schluss dafür sorgten, dass das Verfalldatum der Biermarken nicht überschritten wird, waren zur Übungsstunde am Samstag vollzählig anwesend.

Ein tolles Erlebnis in Braam-Ostwennemar!

Schon ein bisschen nervös und äußerst ungeduldig sind die Marker Spielleute das erste große Schützenfest (2012) angegangen. Am Donnerstag wurde die Zusammenarbeit mit der Avantgarde groß geschrieben. Zum Laubverteilen traf man sich bereits um 13.00h und nahm auf dem Anhänger Platz. Etwas mehr als neun Stunden begleitete man die Garde durch die gesamte Mark bis schließlich das Ziel beim noch amtierenden Königspaar Rolf Schmieder und Petra Gorschlüter erreicht wurde. Auch hier ließen es sich die Spielleute nicht nehmen nach einem doch anstrengenden Tag noch einen runden Abschluß „abzuliefern“.

Der Freitag begann dann wieder mit der Garde. Wir holten unsere Gardisten in der Starenschleife ab und marschierten zum Schützenoberst R. Lange um den Schützenadler abzuholen. Dann ging es zum Schützenplatz um den „Vogel“ aufzusetzen. Anschließend führte der Marschweg zum Burghügel um hier den Gottesdienst und den Großen Zapfenstreich mitzuerleben. Zurück auf dem Schützenplatz wurde ausgiebig gefeiert.

Am Samstag ging es dann bereits um 9.30h los. War der Donnerstag und der Freitag wettermäßig ok, so öffneten sich an diesem Samstag alle „Schleusen“. Gleich mehrfach wurden die Spielleute und Schützen „eingeweicht“, sodaß sich der Vorstand kurzerhand entschloss, den Marschweg deutlich abzukürzen und einen längeren Aufenthalt an der Realschule einzulegen. Doch der Wettergott kannte an diesem Samstag keine Gnade. Eine „harte Schule“ für die Marker Spielleute, die auf diesem Wege erkannten, dass nicht immer „eitel Sonnenschein“ herrscht.

Dafür entschädigte der Sonntag dann die Spielleute. Mit einem „zackigen Vorbeimarsch“ bei der Königsparade glänzten die Marker Spielleute und erhielten einen kräftigen Applaus. Anschließend wurde mit dem Tambourkorps Unna-Hemmerde der Nachmittag wieder zusammen mit der Avantgarde gestaltet. Am späten Abend wurde dann gemeinsam in den Geburtstag des neuen Königs „Kicker“ Berghoff gefeiert. Die Truppe bewies einmal mehr, dass sie den Anforderungen durchaus gewachsen ist.

Der Montag stand dann wieder im Zeichen des „großen Regens“. Beim Kinderschützenfest sah man überwiegend geöffnete Regenschirme. Und natürlich ist wieder der Spielmannszug an den Ereignissen des Tages beteiligt. Mit Pia Lenninghaus ist wieder eine Flötistin zur Kinderkönigein erkoren worden.

Anschließend wurde die Garde „abgeholt“ und dann mit dem gesamten Schützenzug, nartürlich bei „erfrischendem“ Regen, der König samt Hofstaat „eingesammelt“. Ein echter Höhepunkt war dann nach der Rückkehr zum Schützenplatz das gemeinsame spielen und singen der neuen „Marker Hymne“. Zum Abschluß wurde dann noch kräftig mit der Garde „gezogen“. Einige Fässer Bier wurden in das Lager der Avantgarde getragen bevor man dann das Fest gemütlich ausklingen lassen konnte.

Der harte Kern feierte bis zum frühen Morgen und lieferte den noch anwesenden Gästen ein bisher nicht gekanntes „Barhockerkonzert“.

Alles in allem (wenn man das Wetter nicht berücksichtigt) ein tolles aber auch anstrengendes Wochenende. So haben die Marker Spielleute erkannt, dass man für so ein Schützenfest schon eine „Menge Kondition“ braucht. Aber Spaß hat es auf jeden Fall gemacht!

Am 17.08.12 stellten wir uns erstmalig bei den Hammer Bürgerschützen vor und gestalteten den Heimatabend in der großartigen Kulisse der Pauluskirche auf dem Hammer Marktplatz mit. Bei extremen sommerlichen Temperaturen haben wir uns bereits um 16.00h mit dem Vorstand und dem Hofstaat in der Kaiserquelle getroffen. Von dort marschierten wir mir den Amts- und Würdenträgern der Bürgerschützen zur Pauluskirche. Beim Ständchen am Marienhospital konnten wir sicherlich schon Pluspunkte sammeln. Beim anschließenden Heimatabend liefen wir dann schon zur Höchstform auf. Das Zusammenspiel mit den Schwarzbachtaler Blasmusikern funktionierte gut und machte Allen richtigen Spaß. Im Laufe des Abends stellten wir unser Können mehrfach unter Beweis. Als wir dann zu später Stunde für die schottischen Schützengäste auch schottische Volksweisen darboten und diese darauf spontan zu tanzen begannen, war der Höhepunkt erreicht. Eine nicht gekannte Erfahrung und ein dickes Lob vom Bürgerschützen-Vorstand war der Lohn für einen richtig „coolen“ Abend bei knapp 30 Grad.

Eine weitere Premiere erlebten wir dann beim Avantgardenfest am 25.08.12. Bereits um 11.00h angetreten wurde zunächst das amtierende Bierkönigspaar abgeholt. Für uns sicherlich ein besonderes Erlebnis, da wir neben dem amtierenden Bierkönig und Avantgardenkommandeur Jan Reisdorf unserer Flötistin Marina Koppenhöfer als Bierkönigin die Aufwartung machen konnten. Trotz schlechter Wettervorhersagen zeigte sich der Wettergott auf unserer Seite. Bei strahlendem Sonnenschein fanden wir im „Bierkönigsgarten“ ein schattiges Plätzchen. Wurden fürstlich bewirtet und sorgten für gute Stimmung. Anschließend ging es zum Jubelbierkönig Guido Brünnemann. Auch hier zeigten wir uns voll auf der Höhe. Jetzt wurde der Königsadler vom Schützenoberst abgeholt. Bei der Parade und beim Vogel aufsetzen konnten wir ebenso überzeugen wie beim „Nachmittagskonzert“ unter der Vogelstange. Wie mittlerweile üblich formierte sich der „harte Kern“ bis in den frühen Morgen um die Stehtische und sorgte für gute Laune.

Nachdem der Spielmannszug zum Auftakt des Bezirkspokalschießens die Gäste musikalisch begrüßte und auch während der Veranstaltung immer wieder aufspielte, sei hier auch erwähnt, dass die Spielleute AK (außer Konkurrenz) beim Schießen im Bezirkspokal angetreten sind. So schafften die eher an der Trommel und der Querflöte ausgebildeten Spielleute dennoch einen beachtlichen fünften Rang und stellten mit Frank Horstmann (688 Pkt) den eigentlichen Tagesbesten. Damit nicht genug. Auch Felix Berghoff, der zu den jüngsten Schützen zählte, erreichte mit 544 Pkt. einen beachtlichen 6. Platz in der Gesamtwertung.
Aber da der Spielmannszug wie gesagt außer Konkurrenz angetreten ist, bleibt die Wertung und die Erwähnung dieser tollen Leistung natürlich außen vor und die Spielleute müssen sich nun „heimlich“ freuen…

Über den Jahreswechsel 12/13 bis zum Frühjahr nutzten die Spielleute die Zeit, um das Repertoire aufzustocken. Zwei Potpouries und vier weitere Märsche wurden einstudiert. Diese Stücke wurden dann zum 2. Musikalischen Frühschoppen am 14.4.13 dargeboten. Zum Teil im Zusammenspiel mit der Marker Blasmusik konnten die Spielleute die wiederum zahlreichen Gäste beeindrucken. Bei „ausverkaufter“ Schützenhalle zeigte sich das junge Team von seiner besten Seite und überzeugte erneut mit der Musikauswahl. Neue Klangbilder sollten neue Trends setzen. Dieses Vorhaben konnte als gelungen „abgehakt“ werden.

Auch das erneute dreitägige Trainingscamp vom 26.4.-28.4.13 erfüllte wieder alle Erwartungen. Mit dem Aufenthalt in der Jugendherberge Alfsee läutete die musikalische Führung den Endspurt Richtung Schützenfest ein.

Zum erstenmal wird dann der Spielmannszug den Großen Zapfenstreich vor „großer Kulisse“ am Burghügel darbieten. Ebenso wurde noch ein neuer Marsch als Serenade vor dem Zapfenstreich als Schwerpunkt gesetzt. Die Spielleute zeigten große Spiellaune und setzten die geforderten Aufgaben in die Tat um. Man darf also gespannt sein, wie die junge Truppe diese nächste große Herausforderung annimmt.

Neben den musikalischen Schwerpunkten wurde auch das „Ausschwenken“ für die Königsparade erstmals geübt. Auch hier konnte der Stabführer mit den ersten Ergebnissen durchaus zufrieden sein. Als letztes Thema stand noch Teambuilding auf dem Stundenplan des dreitägigen Workshops.

Und auch hier wurde von allen Beteiligten die Tagesordnungspunkte voll erfüllt. Einfach ein rundum gelungenes Wochenende, von dem alle noch lange erzählen können. Und natürlich soll auch in 2014 die Jugendherberge am Alfsee wieder besucht werden. Das wurde bereits auf dem „kleinen Dienstweg“ von „einflußreichen Mitgliedern“ festgelegt.
…es geht wieder los…

19.06.2013 – Highlights

Zunächst fand das zweite „Jahrestreffen“ wiederum auf dem Hof Ophaus statt. Verbunden mit dem Vogelschießen war die Scheune von Spielmann Uli Ophaus ein weiteres mal der bestgeeigneteste Ort für diese Veranstaltung. Waren die Außentemperaturen noch ein wenig frisch fing es auch pünktlich zum Abmarsch vom Schützenplatz an zu regnen. Wie schon so oft hat sich „Bubi“ Wenner mal wieder etwas einfallen lassen. Zum Antreten wurde eine selbst erstellte „Standarte“ vorgestellt. Standartenträger Erwin Paetsch trug die „Fahne“ stolz bis zur Ophaus´schen Scheune.

Beim diesjährigen Vogelschießen wurde die bisherige Regentin Linda Paetsch von Birgit Graf abgelöst. „Prinzregent“ wurde Ehemann Peter der I. Ob ihm diese Rolle so behagt muß man sicherlich abwarten. Alles in allem wieder eine gelungene Veranstaltung mit viel Spaß und guter Laune. Grillmeister Peter Werner gehörte ebenso wieder zum Team und sorgte für die bekannt guten Bratwürstchen.
Ein ganz besonderes Highlight war der 40. Geburtstag unserer Flötistin Sandra. Alles auf „bayrisch“!

Dirndl und Lederhosen so weit das Auge reichte. Dazu gutes Essen, kaltes Bier, klasse „DJ“ und bestes Geburtstagswetter.
Da haben sich einige Spielleute natürlich nicht lumpen lassen und die Fete bis zum bitteren Ende begleitet. Es war schon hell…
als die letzten Spielleute das „Hofbräuhaus“ verließen! Alle Teilnehmer waren begeistert und freuen sich schon auf Sandras nächsten runden Geburtstag!

23.07.2013 – Ein denkwürdiges Schützenfest!

Die Spielleute fieberten einerseits dem Schützenfest ungeduldig entgegen. Andrerseits hatten die jungen Musikanten aber großen Respekt vor den nun zu bewältigenden Aufgaben. Das „Laubverteilen“ war schon letzten Jahr eine kleine Besonderheit. Auch in diesem Jahr begleitete der Spielmannszug die Garde fast zehn Stunden lang und sorgte in den Straßen in und um die Mark für den „guten Ton“. Am Freitag stand der erste Höhepunkt auf dem Programm. Nach dem gemeinsamen Antreten von Avantgarde und Spielmannszug beim diesjährigen Jubelkönig Fitti(le) Kohlhase ging es zum Schützenoberst Rüdiger Lange, um den stolzen Adler abzuholen. Nachdem dieser dann seinen Platz im Kugelfang eingenommen hatte, gab es erstmals ein Zusammenspiel der drei beteiligten Musikzüge. Mit zwei zackigen Märschen sorgten die Musiker dafür, dass die zahlreichen Schützen jetzt bestens auf´s Fest eingestimmt wurden. Allmählich stieg bei den jungen Marker Spielleuten jetzt die Anspannung. Große Konzentration herrschte auf dem Marsch zum Burghügel und während des Feldgottesdienstes. Jetzt sollte sich zeigen, ob die vielen, manchmal „quälenden“ Übungsstunden, zum erhofften Erfolg führen würden. Bereits nach dem Serenadenstück gab es kräftigen Beifall. Und was dann folgte, war Gänsehaut pur. Beim erstmals vorgetragenen Großen Zapfenstreich konnten die Spielleute die anwesenden Gäste und Schützen voll überzeugen. Die Soloflötisten Sandra Serruns und Daria Graf lieferten ihr „Meisterstück“ ab und konnten sich immer der Unterstütztung auch aller anderen Flötisten sicher sein. Die Trommler, vor allem die ganz jungen, zeigten keinerlei Nerven, glänzten durch große Konzentration und die Schlaggenauigkeit ließ nichts zu wünschen übrig. Der lang anhaltende Beifall zeigte Wirkung. Stabführer und Solisten lagen sich nach dieser grandiosen Leistung in den Armen und freuten sich über diese zwar erhoffte aber denn noch nicht selbstverständliche Leistung. Ein echter Meilenstein in der noch jungen Spielmannszuggeschichte. Der Samstag war wie auch die anderen Schützenfesttage von bestem Wetter begleitet. Ein Grund, den neuen Regenten Detlef Müller als „Sonnenkönig“ in die Vereinsgeschichte eingehen zu lassen. Auch der nächste Höhepunkt am Sonntag, die Königsparade wurde ohne Probleme über die Bühne gebracht. Beim Kinderfest am Montag zeigte der Spielmannszug nicht nur musikalische Präsenz. Nein, wie in den zurückliegenden zwei Jahren gelang es einem Spielmannszugmitglied sich gekonnt in Szene zu setzen. Felix Berghoff, Trommler aus dem Spielmannszug errang die Königswürde. Was dann noch folgte war eine ausgiebige Zusammenarbeit mit der Marker Avantgarde, die zur Zufriedenheit aller das Schützenfest ausklingen ließ. Daher an dieser Stelle nochmals danke an Tobi und Kolja für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und ebenfalls ein großer Dank an die gesamte Garde für die tolle Aufnahme und die Getränkespenden beim Laubverteilen. Und auch beim „Ausklang“ war der Spielmannszug in entsprechender Stärke vertreten. Natürlich war es schon hell, als die letzten Schützen und Spielleute den Schützenplatz verließen. Erwähnt werden muß auch die tatkräftige Unterstützung der „Spielmannskollegen“ aus Heessen. Die Heessener fühlten sich auch im Blaukittel sehr wohl und hatten Spaß mal ein anderes Schützenfest aus dieser Sicht mitzuerleben. Auch hier ein großes Dankeschön an die Heessener Abordnung!

19.08.2013 – Das erste Bürgerschützenfest

Der Donnerstag war sicherlich der einfachste Tag. Antreten, auf Regen warten! Pünktlich zum Abmarsch stellte sich dann auch ein kurzer kräftiger Schauer ein. Kurzerhand wegtreten, unterstellen. Dann ging es los. Ein kurzes Stück Weg zum Vereinsheim der „Ostenfeldmarker Schützen“. Hier konnten wir uns dann in Ruhe auf die zwei bevorstehenden Tage vorbereiten. Am großen runden Tisch verging die Zeit recht schnell. Das ein und andere Ständchen zwischendurch brachte Abwechslung und schließlich sorgten wir für den Zuschlag bei der Vogelversteigerung.

Dann am Freitag wieder ein wenig aufgeregter. Mitten durch die Fußgängerzone marschiert, den Patienten im Marienhospital ein Ständchen gebracht, ging es zurück zum Marktplatz. Jetzt sollte es bald so weit sein. Der große Zapfenstreich in der großartigen Kulisse am Marktplatz vor der Pauluskirche bei Dunkelheit und Fackelschein. Und wieder konnten wir allen Ansprüchen gerecht. werden. Musikalisch einwandfrei. Alle Aktiven waren voll auf der Höhe. Übernehmen, abnehmen, Flöten rauf, Flöten runter. Alles passte. Nur der Chef, überwältigt von der Leistung seiner Truppe patzte einmal, was aber kaum jemand gemerkt hat. Nur die Aktiven haben ihn dann für eine „Strafrunde“ an die Theke gebeten. Diese Runde, so der Stabführer, ist verdient und gerne gegeben. Wieder großer Zuspruch der Zuschauer und großes Lob der Verantwortlichen. Am Sonntag dann die Kranzniederlegung, Ständchen in der Seniorenresidenz und anschließend mit der Avantgarde „knüppeln“ bis zum bitteren Ende. Alles ok! Ein gelungenes Schützenfest für den Marker Spielmannszug.

Ach ja, dann war da noch die Schwarzbachtaler Blasmusik. Eine musikalisch gute und vor allem eine persönliche, lustige und äußerst angenehme Zusammenarbeit mit den Kollegen. Es hat einfach nur Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf weitere Zusammentreffen, aller spätestens beim nächsten Bürgerschützenfest…………….

02.09.2013
…..und schon wieder eine Königin aus dem Spielmannszug!!!

Kurz vor Abschluß der Spielsaison 2013 stand das Avantgardenfest der Marker Gardisten an. Eigentlich sah das Wetter zunächst ganz gut aus. Aber dennoch brachte der Stabführer fürsorglich die Regenjacken mit. Auch wenn zunächst keiner so wirklich die Jacken anziehen wollte, war man spätestens beim Aufmarsch des noch amtierenden Bierkönigs Kai Baranowski heilfroh, dass man die Jacken doch dabei hatte. Der Regen veranlasste das scheidende Königspaar, sich bei diesem „Sauwetter“ besser nicht der Öffentlichkeit zu zeigen, sondern sich zunächst im Trockenen aufzuhalten. Der kurze, aber recht heftige Schauer sorgte dafür, dass die Gardisten und die Spielleute mal wieder eine typische „Marker Dusche“ ab bekamen und anschließend einige Zeit benötigten, um sich wieder von dem kühlen Naß zu erholen.

Nach dieser recht feuchten Einlage sollte dann aber der Tag nur noch freudige Überraschungen bereit halten. Der Marsch zum Schützenplatz verlief gut. Erstmals besetzte Felix Berghoff in seiner noch jungen Karriere die Position des ersten Trommlers vorne links und hat seine Sache richtig gut gemacht. Somit marschierte erstmals eine erste Reihe im Zug, nur besetzt mit Jungspunden. Das lässt für die Zukunft hoffen.

Der Vogel wurde dann wie immer vom Schützenoberst Rüdiger Lange abgeholt und aufgesetzt, um dann wieder „zerfleddert“ zu werden.
Letztlich blieb es unserem Grillmaster Peter Werner vorbehalten, die letzten Reste aus dem Kugelfang zu fegen. Und wie könnte es anders sein, wieder eine Königin aus dem Spielmannszug. Nicole Stephan setzt die Reihe der Königinnen fort. Nach Daria Graf, Marina Koppenhöfer und zuletzt Pia Lenninghaus, sowie dem derzeit amtierenden Kinderkönig Felix Berghoff wieder eine Majestät aus unseren Reihen!!!

Ansonsten nichts Neues. Musikalisch konnten die Spielleute an die zuletzt gezeigten Leistungen nahtlos anknüpfen. Und beim Feiern zählt man mittlerweile als feste Größe zum harten Kern. Die Spielleute feierten wie nicht anders zu erwarten mit dem neuen Bierkönigspaar bis tief in die Nacht.

17.11.2013 – 2013, ein erfolgreiches Jahr

Zum Abschluß des Spieljahres 2013 durften die Marker Spielleute beim Festkomitee Hammer Karneval zur Prinzenproklamation aufspielen. Die Marker fuhren mit durchaus gemischten Gefühlen zu diesem Event, da bisher noch keinerlei Erfahrungen auf dem „Karnevalssektor“ gemacht wurden. Doch wie im Verlauf des gesamten Jahres wurde auch diese Aufgabe gemeistert. Die karnevalistischen „Profi´s“ sparten nicht mit Applaus für die Ein-u. Ausmärsche und dem Bühnenspiel der Markaner. So wurde dann auch gleich eine weitere Zusammenarbeit mit dem Festkomitee Hammer Karneval für das nächste Jahr vereinbart.

Insgesamt liegt ein sehr erfolgreiches Jahr hinter den Spielleuten. Erstmalig wurden zwei Schützenfeste komplett bestritten mit allem was dazu gehört. Das eigene Fest in der Mark und auch das Bürgerschützenfest lieferten einen würdigen Rahmen für die durchweg guten Leistungen der Spielleute. Ob mit der „Alten Garde“ des Schützenvereins Westtünnen oder dem Rassegeflügelverein Mark, genauso wie mit der Marker Avantgarde wurden Freundschaften geschlossen bzw. vertieft.

Auch die internen Strukturen konnten gefestigt werden. Christian Gormann als Geschäftsführer (und ruhender Ausgleich für ungeduldige „Vorständler“) hat seinen Platz gefunden genauso wie Sandra Serruns, die als zweite Kassiererin schnell gezeigt hat, wie wichtig sie für die Vorstandsarbeit ist. Darüber hinaus muß auch Sebastian Binger erwähnt werden, der mittlerweile mit „eigener Abteilung“ als Noten-u. Gerätewart die materiellen Werte des Spielmannszuges verwaltet. Dazu gehört natürlich das „Ur“-Vorstandsteam, das auch weiterhin alle Fäden sicher in der Hand hält und mit Weitsicht und großer Verantwortung die Geschicke des Spielmannszuges leitet.

Und immer wenn man glaubt, es gibt nichts Neues mehr, dann passiert etwas, womit man nicht rechnet. So haben sich jetzt zum Ende der Spielsaison fünf Mütter unserer jüngsten Trommler als eine neue Ausbildungsgruppe zusammengeschlossen, um das Flötenspiel zu erlernen. Was wiederum auch den einen oder anderen Vater unser Jungspunde dazu gebracht hat, sich musikalisch einzubringen. Auch hier sei bemerkt, dass die Ausbildungsarbeit eine der wichtigsten Grundlagen des Spielmannszuges ist und es uns immer wieder gelingt, neue Spielleute aus der „Talentschmiede“ in den Kreis der Aktiven einzugliedern. Und das gilt nicht nur für Kid´s sondern auch für erwachsene Anfänger. So ist der Familienfaktor wohl auch ein Geheimrezept, warum es allen so viel Spaß macht.

So finden auch gestandene Spielleute immer wieder in den Kreis der Marker Spielleute.

Alles in allem also ein durchweg erfolgreiches Spieljahr. Jetzt in den Wintermonaten wird dann wieder die Übungsarbeit groß geschrieben. Und wer den „Chef“ kennt, weiß, dass er sich sicherlich wieder einige Überraschungen hat einfallen lassen um das Repertoire zu vergrößern und die musikalische Basisarbeit zu fördern. Die Ergebnisse dieser Basisarbeit werden die Spielleute dann am 6.04.2014 beim 3. Musikalischen Frühschoppen vorstellen.

Na, dann sind wir mal gespannt………..

1.12.2013 – Schießwettkampf um den Marker Karabiner

Erneut hat der Spielmannszug mit einer Damen- und einer Herrenmannschaft am Schießwettkampf um den Marker Karabiner teilgenommen.
Zuerst das Positivste: Beide Mannschaften konnten sich wieder im Mittelfeld behaupten und haben gezeigt, dass sie sich gegenüber gestandenen Schützen nicht verstecken mussten. Das zweite Positivum: Die Herren haben sich gegenüber den Damen für die Vorjahresniederlage rehabilitiert. Die Damen, in der Aufstellung mit Sandra Serruns, Nicole Stephan, Daria und Birgit Graf haben mit kurzfristigen „Trainingseinheiten“ versucht, an das Vorjahresergebnis anzuknüpfen, was aber nicht ganz gelungen ist. Hervorzuheben ist die gute Leistung von Daria Graf, die in der Einzelwertung einen beachtlichen 11. Platz belegen konnte und damit auch gestandene Schützen hinter sich gelassen hat. Das Herrenteam ging im Gegensatz zum Vorjahr mit einer komplett neuen Mannschaft an den Start. Mit Markus Junkmann, Peter Brom, „Bubi“ Wenner und Peter Graf starteten sie den Versuch, diesmal besser als das Damenteam abzuschneiden. Und das sollte in diesem Jahr gelingen. „Bubi“ Wenner belegte in der Einzelwertung einen phantastischen 3. Platz und auch die anderen Team-Mitglieder zeigten eine gute Leistung. Somit ist den „Herren“ die Revanche gelungen und man darf gespannt sein, was sich die Team´s des Spielmannszuges im nächsten Jahr ausdenken, um die Vorherrschaft zwischen „Weiblein und Männlein“ unter den Musikanten wieder herzustellen.

Nach der rauschenden Silvesterfeier des Kirchspiel Märkischen Schützenvereins, an der auch erstmals eine größere Zahl Mitglieder des Spielmannszuges teilgenommen haben, wurde das neue Jahr entsprechend „eingeläutet“. Wie immer in der Mark, eine gelungene Veranstaltung! Als nächtes stand jetzt der „Übungssamstag“ am 18.01.14 auf dem Programm. Hier sollten die bisher neu einstudierten Stücke „gefestigt“ werden und ein weiterer neuer Marsch dazu kommen. Die Beteiligung war grandios und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Die musikalischen Ziele wurden erreicht und die fast sechs Stunden Übungszeit sinnvoll genutzt.

Natürlich ging es anschließend wieder um die Gemütlichkeit. Auch die neuen aktiven Mitglieder (die Mütter-Gruppe) ließen sich nicht lange bitten und reihten sich nahtlos in die Gemeinschaft ein. So wurde einmal mehr bewiesen, dass es die Marker Spielleute verstehen zu feiern und dabei immer wieder neue aktive Mitglieder in den eigenen Reihen begrüßen dürfen.

22.03.2014 – Erster Ausmarsch in 2014 mit neuem Juniorstabführer!
Seinen ersten großen Auftritt meisterte jetzt der erst 11jährige Fabian Herbertz beim ersten Ausmarsch des Spielmannszuges zum Frühlingsball des Stadtverbandes der Hammer Schützenvereine. Fabian leitete souverän „wie ein Großer“ den Zug und begeisterte die zahlreichen Zuschauer in der Halle. Damit hat er schon seine Feuertaufe vor dem Auftritt beim anstehenden musikalischen Frühschoppen bestanden. Eine Superleistung!!!

06.04.2014 – 3. Musikalischer Frühschoppen ein Festival der Höhepunkte!

Beim 3. Musikalischen Frühschoppen haben wir die Marker Schützenbrüder und die vielen Marschmusikfan´s wieder einmal überzeugen können. 5 neue Märsche haben wir zum besten gegeben (Darunter Freude zur Musik und Mars de Medici). Der „Knaller“ aber war wohl der Auftritt aller Aktiven Spielleute. Die musikalische Leitung stellte die „Azubis“ aus den verschiedenen Anfängergruppen vor und bat die „Neumusikanten“ auf die Bühne. Auf den Kopf genau standen jetzt zum ersten Mal in der noch jungen Vereinsgeschichte 40 aktive Spielleute auf der Bühne und intonierten das Steigerlied!!!!!!!!!! Da gab es schon die ein oder andere Gänsehaut bei Vorstand und Leitung. Auch der Gesangsauftritt von Niklas Junkmann konnte sich hören lassen. Eine Einlage, die kurzfristig eher als Spaß denn als musikalischer Leckerbissen verstanden werden sollte fand bei den Zuschauern doch große Aufmerksamkeit und Anerkennung, was sich in einem langen Applaus wiederspiegelte. Da wird man sich jetzt überlegen müssen, dieses Stück vielleicht auch ins Repertoire aufzunehmen. Eine coole Idee!
Ach ja, und unser neuer Junior-Stabführer, Fabian Herbertz, leitete souverän durch das musikalische Programm und erntete große Bewunderung bei den vielen Gästen. Damit hat er nach dem Frühlingsball und jetzt beim Frühschoppen gezeigt, dass er der richtige „Mann“ für diese Position ist. Ein rundherum gelungener Frühschoppen………. der mal wieder bei vielen Aktiven bis in den Sonntagabend reichte.

18.05.2014 – 3. Trainingscamp in Rieste am Alfsee

Mal wieder ein richtig tolles Wochenende in Rieste am Alfsee verlebt. Wie angekündigt stand in diesem Jahr verdientermaßen Spaß und Erholung im Vordergrund. Natürlich wurde auch ein wenig geübt.
3 kleine Lied´chen zum mit singen wurden am Freitag neu einstudiert, bevor der Abend in geselliger Runde bei Tanz und guter Laune seinen Abschluß „kurz“ nach Mitternacht fand.

Am Samstag folgte zunächst ein Workshop, der allen viel Spaß machte und bei dem musikalisch dann auch noch etwas positives heraus kam. Alle aktiven haben dabei die musikalische Leitung überzeugt, das „Knüppelmusik“ mehr als nur zackige Märsche zu bieten hat. Am Nachmittag nutzten alle das schöne Wetter auf ihre Weise. Die Jüngsten wurden in einer Rally gefordert, Geschicklichkeit und spielmannszuginternes Fachwissen in die Waagschale zu werfen. Hier hatten Daria Graf und Sebastian Binger dafür gesorgt, dass die Kid´s die Gegend am und um den Alfsee kennen lernten und mit viel Spaß knifflige Aufgaben erfüllten. Die Älteren verbrachten bei herrlichstem Wetter den Nachmittag in gemütlicher Runde und förderten mal wieder den Teamgeist. Der Samstagabend stand dann ganz im Zeichen des DFB-Pokalendspiels. Auf einer Großleinwand wurde das Spiel von den zahlreichen Fan´s in schwarz-gelben Trikots verfolgt. Leider sollte sich dann herausstellen, dass die Dortmunder heute nicht ihren glücklichsten Tag hatten. Jedoch wurde die Pokalniederlage tapfer weggesteckt und dann im schwarz-gelb geschmückten und zur „Tribüne“ umgebauten Seminarraum doch noch eine ganz annehmbare Fete gefeiert.

Der Sonntag stand dann wieder ganz im Zeichen der Übungsarbeit. Pünktlich konnten die neu einstudierten Stücke nochmals geübt und mit „Feinschliff“ versehen werden bevor dann noch das Jahresgruppenfoto auf dem Programm stand.

Wie in den Vorjahren sind wieder mal alle auf ihre Kosten gekommen. Die Spielleute hatten ihren Spaß und die musikalische Leitung hat eine weitere Verbesserung in den einzelnen Gruppen verzeichnen können. ………und der Teamgeist ist seit Beginn ein großer Garant dafür, dass alle auch tatsächlich immer in die gleiche Richtung marschieren…………
……und jetzt können sich alle auf Rieste 2015 freuen!!!!!!

7.7.2014
Ein tolles Schützenfest mit äußerst angenehmer Zusammenarbeit mit der „Alten Garde“ verlebten die Spielleute in Westtünnen.
Gute Laune war Trumpf und schönes Wetter ist ja in Westtünnen eine Selbstverständlichkeit!!!

22.07.2014 – Sonnen-Sommer-Schützenfest

So langsam gewöhnen sich die Marker Schützenbrüder und Spielleute an Schönwetter-Schützenfeste. Schon zum zweiten Mal hintereinander gab es ein Schützenfest bei Temperaturen jenseits der 30 Grad. Was natürlich für einen rekordverdächtigen Absatz beim Mineralwasser sorgte.

Der Donnerstag gehörte der Zusammenarbeit mit Avantgarde. Wieder wurde die Mark „heraus geputzt“ und mit Laub geschmückt. Dazu sorgten die Spielleute für den guten Ton. Am Abend gab es dann noch den königlichen Abschluß beim amtierenden Königspaar Detlef und Bärbel.
Am Freitag gab es dann den ersten echten Höhepunkt. Nach dem Gottesdienst wurde der Große Zapfenstreich intoniert. Konnten die Spielleute im letzten Jahr bei der Premiere schon überzeugen, so wurde diese tolle Leistung auch in diesem Jahr wiederholt. Die zahlreichen Schützen und Besucher staunten nicht schlecht, als die erst 11 und 13 Jahre alten Spielleute Fabian und Lucas den doppelt besetzten Solopart bei den Trommlern mit großer Konzentration fehlerfrei mit größter Exaktheit und Genauigkeit dargeboten haben. Ein großes Lob an die beiden Jungspunde!

Der Samstag war bei schweißtreibender Hitze „Alltagsgeschäft“.
Am Sonntag stand der nächste Höhepunkt auf dem Programm. Bei der Königsparade zeigten die Spielleute, dass sie auch wieder beim „Ausschwenken“ eine gute Figur abgeben können. Zackig und mit „militärischer“ Genauigkeit vorgetragen gab es Applaus von den vielen Zuschauern und Hofstaatspaaren.

Der Montag stand dann wieder im Zeichen des Kinderschützenfestes. Wo in diesem Jahr mal „ausnahmsweise“ kein Mitglied des Spielmannszuges eine Rolle spielte.

Am Abend wurde dann das neue Königspaar Ralf und Christiane samt Hofstaat von der Gaststätte Eckardt abgeholt. Dazu schlossen sich die Spielleute dem vom Hofstaat gestellten Thema (WM/14) an und kostümierten sich entsprechend.

18.08.2014 – Auch das Bürgerschützenfest wieder gemeistert!

Die Ferienzeit macht sich bemerkbar. Ganze 18 Spielleute standen lediglich zur Verfügung um das Bürgerschützenfest mitzugestalten. Natürlich wurden die Aufgaben zur Zufriedenheit aller erledigt und die kleine Schar der verbliebenen Musikanten überzeugten erneut. Einen neuen Solisten beim Zapfenstreich präsentierten die Marker mit Felix Berghoff, der seine Sache an der Seite von Fabian Herbertz richtig gut gemacht hat. Wieder ein stimmungsvolles Ereignis an der Paulus-Kirche im Fackelschein.
Auch der Sonntag verlief zur Zufriedenheit aller. Ganz besonders ist die tolle Zusammenarbeit oder besser gesagt das Zusammenspiel mit den Schwarzbachtaler Blasmusikanten zu erwähnen. Eine tolle Truppe!

23.09.2014 – Schützenfestsaison beendet!

Den letzten Schützenfesttermin haben die Marker Spielleute am letzten Samstag erledigt. Beim Bezirksbierkönigschießen der Ostener Vereine waren die Musikanten im Einsatz. Allerdings merkte man den Spielleuten die anstrengende Saison an. Mit nur 18 Aktiven wurde die Schützensaison beschlossen. Dennoch kam man allen Verpflichtungen nach und hinterließ auch in der Ostenfeldmark einen guten Eindruck.
Auch beim ersten Seniorenschützenfest im Amalie-Sieveking-Haus, beim Avantgardenschützenfest in der Mark und vorallem beim Stadtkaiserschießen in Pelkum, wo Rolf Schmieder den Titel in die Mark holte, war man auf der Höhe!!!
Jetzt stehen noch das Jahresfest beim Rassegeflügelzuchtverein und die Prinzenproklamation des Festkomitee Hammer Karneval an. Außerdem wird noch eine Eiche gepflanzt. Beschlossen wird das Jahr dann mit dem Schießen um den Marker Karabiner.

17.11.2014 – Das Jahr ist gelaufen…….

So, mit der Prinzenproklamation des Festkomitee Hammer Karneval ist die spielerische Saison jetzt endgültig abgeschlosen. Wie schon im letzten Jahr sind die Marker Spielleute mit viel Beifall für ihre Leistungen in der vollbesetzten Bürgerhalle in Pelkum belohnt worden. Beim festlichen Einzug alle Akteure, beim Einmarsch des neuen Prinzenpaares sowie beim großen Finale zeigten die Marker, dass sie auf der „Höhe“ waren. Aber auch beim Bühnenspiel, bei dem erstmals das extra einstudierte Karnevalspotpourie dargeboten wurde, animierten die Spielleute das Publikum zum mitsingen und mitklatschen.

Ein tolles Erlebnis war auch die Teilnahme an der großen Baumpflanzaktion in der Geithe. Sowohl musikalisch machte es großen Spaß und natülich auch als Pate für eine neu gepflanzte Eiche stellten sich die Musikanten gern zur Verfügung………und das so ein frischer Baum auch zünftig „begossen“ werden mußte, versteht sich von selbst.

7.12.2014 – 2014 ist Geschichte……..

Mit der Teilnahme am Karabiner-Schießen und der Jahresabschlußfeier ist das Jahr 2014 endgültig gelaufen. Beim Karabinerschießen traten die Damen- und Herrenmannschaft des Spielmannszuges in großer Einigkeit auf. Man teilte sich den 6. Platz punktgleich und fand sich damit im „gesicherten Mittelfeld“ aller Platzierten.

Es hat allen Teilnehmern richtig Spaß bereitet und bis zum Ergebnis fand ein gesundes „Wettkampfverhalten“ beider Teams statt.
Am 5.12. fand dann noch die „Jahresabschlußschützenfestweihnachtsfeier“ statt. Für die amtierende Zugkönigen Birgit Graf mußte, wenn auch erst sehr spät im Jahr, noch eine Nachfolgerin gefunden werden. Wenn in den ersten beiden Jahren noch traditionsgemäß auf einen Schützenadler geschossen wurde, so haben sich die Verantwortlichen in diesem Jahr mal etwas Neues einfallen lassen. Geschossen wurde auf „verdeckte Spaßscheiben“, so dass bis zur Verkündung der Ergebnisse niemand wußte, wer denn in diesem Jahr „den Vogel abgeschossen“ haben würde. Erstmals wurden auch bei den Kid´s diese Titel vergeben. Bei den Juniorinnen hatte Kira Langer das Glück auf ihrer Seite und sicherte sich den Titel. Bei den Jungs heißt der Sieger Benedikt Sträter. Der junge Trommler ist erst gerade zum aktiven Kreis der aktiven Spielleute gestoßen und hat gleich mal ein Zeichen gesetzt.am Bei den „Senioren“ hat jetzt Uli Stahlberg die amtierende Königin Birgit Graf abgelöst. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung.

Somit kann jetzt das Spieljahr 2015, erst das vierte Jahr der Vereinsgeschichte, in Angriff genommen werden. Erste Meilensteine werden der vierte Musikalische Frühschoppen und das erneute Trainigscamp in Rieste am Alfsee bereits im April sein. Bis dahin gibt es reichlich Übungsstunden, um das vorhandene Repertoire zu festigen und neue Stücke einzustudieren.

20.4.2015
Nach dem die ersten beiden Termine beim Kolping-Karneval und beim Freundschaftstreffen in Uentrop beim Feuerwehrspielmannszug ganz ok gelaufen sind, stand jetzt der 4. Musikalische Frühschoppen auf dem Programm. Umgetauft in Frühlingsschoppen war es ein richtig toller Tag. Begonnen hat die Marker Blasmusik. Wie immer verlässlich und für die gute Laune in der Halle verantwortlich. Danach kam dann unser großer Auftritt zusammen mit den Spielleuten aus Heessen.. 55 Spielleute standen auf der Bühne. Das Zusammenspiel klappte super. Am Nachmittag dann der Knaller. Das Frühlingsfest auf bayrisch. Alle Spielleute, auch die Heessener marschierten in Lederhosen und Dirndl auf und die Schwarzbachtaler Blasmusik unterhielt die Besucher, die über den Vormittag noch reichlich in der Halle waren. Alles in allem eine gelungene Sache. Der Schützenvorstand war einmal mehr mit uns und dem Tagesablauf zufrieden.

6.07.2015
Wieder mal ein richtig tolles Schützenfest in Westtünnen erlebt. Trotz hitzerekordverdächtiger 36Grad am Samstag und einigen „dicken“ Wolkenbrüchen am Sonntag war es alles in allem eine gelungene Veranstaltung und die Zusammenarbeit mit der „Alten Garde“ wieder eine „runde Sache“.
Auch am Vorwochenende waren wir in Westtünnen zu Gast und durften beim Keiserschießen den „Ton“ angeben.
Ihre „Feuertaufe“ haben dabei Bennet Horstmann und Benedikt Sträter bestanden, sie sind beide sehr gut in der ersten Reihe marschiert.

13.07.2015
Wieder einmal wurden die Übungsabende mit der Avantgarde abgehalten. Am ersten Abend ging alles noch ein wenig „schleppend“ voran. Beim zweiten Übungsabend funktionierte es dann aber bei der Garde recht gut. Und dann stand vor dem Schützenfest jetzt noch die Hauptabnahme durch Schützenoberst Rüdiger Lange an. Leider war das Wetter nicht ganz so toll, doch das tat der guten Stimmung mit der Vorfreude auf das bevorstehende Schützenfest keinen Abbruch. Die Spielleute hatten sich in diesem Jahr eine kleine Überraschung für die Avantgarde ausgedacht. Mit einigen sehr emotionalen Worten überreichte der „Spielleute-Chef“ den Gardisten einen eigenen, handgefertigten Tambourstab zum „Ziehen“. Versehen mit dem dem Wahlspruch der Gardisten „Einigkeit macht stark“ wollen sich die Spielleute an die Seite der Gardisten begeben und auch zukünftig für ein gutes Einvernehmen und ein noch besseres Miteinander sorgen. Sichtlich gerührt haben sich die Avantgardisten über dieses wirklich einmalige Geschenk gefreut. Da hat der Spielmannszug wohl die richtige Idee gehabt. Und der „Mann für alle Fälle“ (Spielmann Christian Gormann) hat mal wieder ein „richtig gutes Händchen“ bewiesen und einen einzigartigen Tambourstab „geliefert“!!!

20.07.2015
Das Schützenfest der besonderen Art feierten die Spielleute in diesem Jahr. Schon bei der letzten Versammlung des Kirchspiel Märkischen Schützenvereins vor dem Schützenfest gab es eine kleine Überraschung. Der Vogelersteigerer taufte den Vogel in Anlehnung auf die beiden Stabführer des Spielmannzuges (Peter Graf und Fabian Herbertz) auf den Namen „Graf Fabian von Herbertz“. Der „Tradition“ folgend saßen die Spielleute am Donnerstag beim Laubverteilen wieder auf dem „Hänger“. Bei schönstem Wetter begleiteten sie die Avantgardisten beim Schmücken der Strassen in der Mark.

Der Freitag stand dann im Zeichen des „Großen Zapfenstreich“. Hier bestanden die Flötisten Kilian Kleps, Pia Lenninghaus, Mona Lining und Sandra Herbertz ihre Feuertaufe. Bei den Trommlern waren Fabian Herbertz und Bennet Horstmann federführend und zeigten ebenfalls eine tadellose Leistung als Solisten. Alles in allem eine tadellose Leistung. Und das bei nahezu 30 Grad.

Der Samstag war dann der Überraschungstag. Nachdem die Majestäten und Jubelmajestäten auch wieder bei strahlendem Sonnenschein abgeholt wurden, begann ein äußerst spannendes Vogelschießen. Am Ende schoß Niklas Hermeling die Reste des Adlers aus dem „Kasten“. Was die Avantgardisten natürlich mächtig freute. Die eigentliche Überraschung für den Spielmannszug aber kam erst nach dem Königschuss. Der neue Regent suchte sich mit Daria Graf seine Königin aus. Die erste- und wohlmöglich die bisher jüngste Königin in der Mark, die aus den Reihen der Spielleute kommt. Nachdem der Spielmannszug bereits zweimal die Bierkönigin, zweimal die Kinderkönigin und einmal den Kinderkönig gestellt haben, kommt nun auch zum erstenmal die Schützenkönigin aus den Reihen der Spielleute. Da natürlich die Eltern der Königin ihr in den Hofstaat folgten, war jetzt Juniorstabführer Fabian Herbertz gefordert. Jetzt mußte er erstmals beweisen, dass er bei den vielen Übungsstunden und den bisherigen Einsätzen als Juniorstabführer auch etwas gelernt hat. Und zum Stolz vom „Seniorstabführer“ zeigte der erst dreizehnjährige Fabian, dass man sich auf ihn voll verlassen kann. Er machte am Sonntag nicht nur bei der Parade eine äußerst gute Figur sondern zeigte auch als „Chef“, dass er bereits alles fest im Griff hat. Zur Freude aller Spielleute und auch von vielen Gästen und Zuschauern konnte er in dieser Position überzeugen. Ein großer Schritt für den „Junior“ und die Bestätigung für den „Senior“ eine richtig gute Wahl getroffen zu haben.

17.8.2015
Nach dem Marker Schützenfest haben die 3 Wochen Pause auch mal richtig gut getan. Gestartet sind wir dann mit einer Übungsstunde mit anschließendem Pizzaessen, zu dem uns das Christliche Hospiz eingeladen hatte. Es sind alle Spielleute satt geworden und allen hat es natürlich geschmeckt. Dann stand das Bürgerschützenfest vor der Tür. Mit leicht verändertem Ablauf und anderen Antreteorten, als es bisher immer der Fall war.

Am Donnerstag, dem 13.8.15 sind wir erstmals am Kurhaus angetreten. Bei strahlendem Sonnenschein haben wir die Bürgerschützen zum Schützenheim der Ostenfeldmark begleitet. Am Freitag haben wir uns dann in den Zunftstuben, an der Oststrasse getroffen. Zum Marktplatz und dann zum Marienhospital, wo ein kleines Platzkonzert stattfand. Dann kam der große Moment von Bennet Horstmann und Fabian Herbertz. Die beiden legten beim Großen Zapfenstreich eine wirklich gute Leistung hin und begeisterten die Zuschauer. Auch die Flötisten waren gut aufgelegt und ebenso gut wie die Trommler. So das die musikalische Leitung mehr als zufrieden war und ein dickes Lob an den gesamten Zug verteilt wurde. Erstmalig war dann der Samstag der Haupttag der Bürgerschützen. Und auch hier war man rundherum zufrieden mit den gezeigten Leistungen.
Am Sonntag waren wir dann bereits zum dritten Mal Gast beim Sommerfest im Perthes-Werk, was aber in diesem Jahr wegen Dauerregen ins Zelt verlegt werden musste. Aber auch da trugen die Spielleute zum Gelingen bei und wechselten sich in einem kontrastreichen Programm mit dem Gospelchor in seinen Darbietungen ab. Somit sind die Schützenfeste schon wieder Geschichte und man freut sich auf den „Endspurt“ in 2015…….

27.8.2015
Der Samstag hatte es in sich. Zunächst sind wir mit unserer Garde zum Jubiläum der Avantgarde des Schützenvereins Ostenfeldmark angetreten. Nach dem Umzug und der Parade sind wir dann sofort in die Auto´s und zum befreundeten Tambour-Korps Unna Hemmerde gefahren. Hier wollten wir den Spielkollegen unsere Aufwartung zu deren 95-jährigen Jubiläum machen. Die Spielleute aus Hemmerde haben sich über unser Erscheinen sichtlich gefreut. Der Auftritt hat auch gezeigt, dass wir uns durchaus nicht mehr verstecken müssen. Und auch das Zusammenspiel mit den anderen Spielmannszügen hat sehr viel Spaß gemacht. Anschließend sind wir dann wieder in die Ostenfeldmark und haben dort mit ,der Avantgarde den Abend gemeinsam verbracht. Ein anstrengender aber dennoch lustiger Samstag………

11.10.2015
Natürlich gab es beim Avantgardenfest in der Mark die mittlerweile bekannt gute Zusammenarbeit zwischen Garde und Spielleute. Auch wenn der Vogel in diesem Jahr doch sehr „zäh“ war und erst am späten Abend vom 2. Kommandeur Thilo Elsner „erlegt“ wurde, war auch das wieder ein gelungenes Fest.
Ein besonderes Ereignis war auch die Teilnahme am Polterabend von Andy und Kathi Wilms auf deren Hof.
Zum Feundschaftstreffen des Spielmannszuges Herringen starteten wir im September.
Ein gelungener Auftritt und ein gutes Zusammenspiel mit den anderen Zügen rundeten diesen Nachmittag ab.

19.11.2015
Der letzte Spieltermin im Jahre 2015 ist gelaufen. Bereits zum dritten Mal traten die Spielleute bei der Prinzenproklamation des Festkomitee Hammer Karneval auf und hinterließen einen ordentlichen Eindruck. Auch bei der Baumpflanzaktion in der Geithe, wo die Spielleute selbst auch wieder einen Baum pflanzten, konnten sie überzeugen und lieferten sich mit dem Kirchenchor der St. Bonifatius-Gemeinde einen sportlich fairen, musikalischen Wettstreit, der zu einem gerechten „Unentschieden“ führte. Die Übungsstunden haben längst wieder begonnen und man ist eifrig dabei, das Repertoire auszubauen. Bis zu den ersten Spielterminen im Frühjahr 2016 gibt es also noch einiges zu tun.

Alles in allem wieder mal ein durchaus erfolgreiches Jahr. Spielerisch haben die Trommler und Pfeiffer wieder viel dazu gelernt. Fabian Herbertz wächst als Juniorstabführer immer besser is diese Rolle hinein und letztlich stellt der Spielmannszug mit Daria Graf die amtierende Schützenkönigin des Kirchspiel Märkischen Schützenvereins in der Mark.
Es läuft………….

01.03.2016
Das neue Spieljahr ist jetzt auch schon wieder gestartet. Zunächst gab es wieder einen „Übungssamstag“ in der Schützenhalle mit sehr guter Beteiligung. Beim Kolping-Karneval in Ostwennemar gab es wieder reichlich Applaus für die Spielleute. Auch bei der Moden-Show des Modeschlösschens im Schützenheim in Berge gab es begeisterte Zuhörer. Außerdem fand die Jahreshauptversammlung statt. Die zur Wahl stehenden Sandra Serruns und Christian Gormann wurden einstimmig wiedergewählt. Und aus dem Juniorstabführer ist jetzt der 2. Stabführer geworden. Also wieder ein guter Start in die neue Spielsaison, die in diesem Jahr bestimmt mehr von den Spielleuten fordern wird als bisher. Also, auf geht´s mit einem kräftigen „Gut Klang“!!!

10.6.2016
Die „harte Zeit“ der Übungsstunden wird nun wieder mehr und mehr aufgelockert durch anstehende Spieltermine. So waren wir mit der Avantgarde zusammen in Norddinker zum „Üben“. Das Kaiserschießen in der Mark ist auch schon wieder Geschichte. Ein echter, nicht so erwarteter Höhepunkt war der Aufenthalt vom 3.-5.6.16 in unserer Partnerstadt Oranienburg. Ein echtes Highlight. Der Freitag war zunächst eher etwas zähflüssig. Sieben Stunden Busfahrt mußte überstanden werden. Doch dann wurden wir mit einem tollen Grillabend dafür entschädigt. Dann ging es in den Schloßpark. Hier gab es ein Konzert mit dem Babelsberger Filmorchester. Meldodien aus vielen, vielen Hollywood-Filmen wurden zum Besten gegeben und das Publikum honorierte die tolle Leistung mit anhaltendem Applaus und forderte noch einige Zugaben. Zum krönenden Abschluß gab es dann auch noch ein Feuerwerk.

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des großen Festumzuges zum 800-jährigen Stadtjubiläum. Die „Marker“ durften den Festumzug anführen und marschierten an der Spitze des Festzuges. Geschätzte 20.000 Menschen säumten die Strasse und waren von dem Umzug und den insgesamt 1.700 Mitwirkenden begeistert. Dann schloss sich zunächst ein Aufenthalt auf dem Festplatz an, bevor die „Blaukittel“ dann noch an zwei weiteren Stationen halt machten und dort jeweils kurze Proben ihres Könnens abgaben. Zur Überraschung aller Spielleute gab es dann zunächst eine Rund „Freieis“ aus einer Eisdiele. Im Anschluß ließ sich der Pizzabäcker „von gegenüber“ auch nicht lumpen und servierte ein großes Tablett mit Pizza. Der Abend klang dann gemütlich aus.
Am Sonntag folgten die Spielleute der Einladung der Stadt Oranienburg und besichtigten noch die KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen bevor man sich dann wieder auf die lange Heimreise begab. Sichtlich geschafft aber dennoch sehr zufrieden landeten die Spielleute wieder in hamatlichen Gefilden.

Bis jetzt war alles eher noch etwas beschaulich. Doch nun startet die wohl stressigste Spielsaison der noch jungen Vereinsgeschichte. Man darf gespannt sein, wie die vielen anstehenden Spieltermine gemeistert werden. Eine „echte“ Aufgabe.

25.06.2016 – Bierkaiserschiessen in Westtünnen fordert uns wettertechnisch heraus

Lange hatten wir nicht mit so schlechtem Wetter bei unseren Ausmärschen zu tun als an diesem Tag in Westtünnen beim Bierkaiserschiessen. Aber was sollen wir sagen, auf die Westtünner – speziell hier die Alte Garde – ist immer Verlass. Sie sorgten fürsorglich dafür, dass wir einigermaßen trockenen Fußes marschieren konnten. Hier nochmal ein ganz großes Dankeschön dafür!!!

19.07.2016 – Schützenfest in der Mark

Die Spielleute haben in ihrem ersten „kleinen“ Jubiläumsjahr wieder mit viel Spaß und guter Laune gezeigt, dass sie ihr Handwerk verstehen. Insgesamt ein gelungenes Schützenfest.

Am Donnerstag spielte das Wetter nicht ganz so gut mit. Eine Regendusche am frühen Nachmittag sollte die gute Laune allerdings nicht trüben. Als man dann am Abend dem amtierenden Königspaar Niklas Hermeling und Daria Graf ein Ständchen brachte, waren alle wieder mit viel Spaß bei der Sache.

Am Freitag gab es mal wieder eine Premiere: Fabian Herbertz (13) dirigierte zum ersten Mal den Großen Zapfenstreich. Und das hat er richtig gut gemacht. Der musikalische Leiter bestätigte ihm, das er trotz ein bisschen Aufregung und einer unvorhergesehenen Änderung des Ablauf´s eine korrekte und gute Leistung „abgeliefert“ hat.
So das Lob des Chef´s:“ Das hätte ich nicht besser machen können“!
Damit hat der „Juniorchef“ mal wieder bewiesen, dass er sein Handwerk bestens versteht.

Am Samstag wurde erst das amtierende Königspaar Niklas Hermeling und Daria Graf abgeholt (Danke für die Nutellaschnittchen!!!) und anschließend das Jubelkönigspaar Rüdiger Lange und Silvia Knorr. Recht pünktlich zurück am Platz startete dann das Vogelschießen. Nach dem 271. Schuss konnten wir unseren neuen König Marc Stricker in die Laube begleiten, wo er von der Avantgarde kräftig gefeiert wurde.

Am Sonntag stand die Parade an und die ist uns gut gelungen wie man anschließend hörte. O-Ton: „Ihr schwenkt ja aus. Macht ja auch nicht jeder!“ Darauf sind wir natürlich mega stolz!!!

Am Montag begleiteten wir das Kinderschützenfest. Es zeigte sich, dass der „kleine“ Vogel sehr hartnäckig war und erst mit dem 387. Schuss durch Bennet Langer runtergeholt wurde. Zu seiner Kinderkönigin erkor er unsere Flötistin Franka Lining und mit Luca Berghoff und Nico Wahl als Königsoffiziere sind zwei weitere Mitglieder des Spielmannszuges vertreten.

03.11.2016
Das ereignisreichste und intensivste Spieljahr des noch jungen Spielmannszuges ist jetzt auch schon fast wieder Geschichte. An fast 50 Spieltagen waren wir unterwegs. Haben viel erlebt, viel Spaß gehabt und natürlich wieder viele neue Erfahrungen sammeln dürfen. Im wahrsten Sinne des Wortes waren die „Sonnentage“ deutlich in der der Überzahl im abgelaufenen Jahr. Wie schon berichtet war der Aufenthalt in Oranienburg ein echter „Knaller“. Der bereits 5. Musikalische Frühschoppen war spendenmäßig wieder ein „Volltreffer“.

Beim Marker Schützenfest durfte sich nochmals Daria Graf als Schützenkönigin an der Seite von Niklas Hermeling präsentieren und als glanzvoller Höhepunkt darf wohl das viertägige Jubiläumsschützenfest unserer Avantgarde herausgestellt werden mit einem Zapfenstreich, der bei jedem Besucher und Teilnehmer Gänsehaut verursachte.
Zum ersten Mal waren wir an zwei Tagen in der „Ostenfeldmark“, unserem Nachbarverein dabei und der Senior im Zug feierte seinen 60sten Geburtstag in der Schützenhalle, wo natürlich auch der Spielmannszug nicht fehlen durfte.

Alles in allem also wieder alles ok!
Mit den zuletzt neu einstudierten Märschen hat man auch wieder voll ins Schwarze getroffen, so dass jetzt wieder die neue Übungszeit beginnt um das Repertoire weiter auszubauen.

Sicherlich wird sich auch in der „Führungsebene“ wieder was verändern. Doch dazu mehr im neuen Jahr!?!?!?!?!?!?!

4.03.2017
Die Jahreshauptversammlung hat neben der Beständigkeit im Vorstand nur zwei Änderungen hervorgebracht. Der 1. Vorsitzende Rüdiger Lange, der 2. Vorsitzende Peter Graf und der Hauptkassierer Uli Ophaus wurden allesamt einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Neu dazu gekommen ist Markus Junkmann als 3. Vorsitzender und für den ausgeschiedenen Günter „Bubi“ Wenner ist Sandra Herbertz als Beisitzerin nachgerückt. So sind die Weichen für die anstehende Spielzeit gestellt und alle warten auf die nächsten Spieltermine.

7.05.2017
Ein gelungener Einstand in das neue Schützenjahr. Wieder war beim Musikalischen Frühschoppen die Schützenhalle gut besucht. Zunächst spielten die Blaukittel zusammen mit den Spielmannskollegen aus Heessen. Für die fast 50 Spielleute war die Bühne schon zu klein. Seinen ersten offiziellen Einsatz hatte auch der neue „Juniorstabführer“ Felix Berghoff. Ein gelungener Einstand!!! Nachdem dann die Kollegen vom Spielmannszug Uentrop ihr Können unter Beweis stellten startete anschließend das große Schützenfestkonzert zusammen mit der Musikkapelle Schwarzbachtal. Die musikalische Auswahl hat auch in diesem Jahr wieder gestimmt und das Zusammenspiel funktionierte bestens. Auch die neu einstudierten Märsche kamen gut beim Publikum an. Als krönender Abschluß führte dann das gemeinsame Spiel aller Teilnehmer ins Finale. Der Spielmannszug Heessen, der Spielmannszug Uentrop, der Spielmannszug Mark und die Musikkapelle Schwarzbachtal intonierten typische Schützenfestmärsche und brachten somit nochmals echtes Schützenfestfeeling in die Schützenhalle. Zum Abschluß gab es bei schönem Wetter noch das ein- oder andere „Kabinettstückchen“ unter freiem Himmel, bei dem auch alle Spielleute sichtlich spaß hatten.

Doch getoppt wurden alle diese Erlebnisse durch das Spendenergebnis.
3.000€ können in diesem Jahr als Spende an das Christliche Hospiz am Schützenfestsonntag übergeben werden.
Ein beachtliches Ergebnis!

19.07.2017
Wieder mal ein „Super-Schützenfest“ in der Mark gefeiert!!!
Nach dem der Spielmannszug schon an den Festen in der Ostenfeldmark und beim Schützenverein Westtünnen mitgestaltet haben, stand nun das Jahresfest im Kirchspiel Märkischen Schützenverein an.

Es begann mal wieder eine Woche vor dem eigentlichen Termin bei der Hauptabnahme der Avantgarde. Hier zeigten die Marker Spielleute einmal mehr richtiges Stehvermögen und konnten mit einigen Musikanten den Schützenplatz am Abend nach der gelungenen Abnahme „abschließen“.
Am darau folgenden Donnerstag gehörte das Laubverteilen wieder zum alljährlichen Ritual, wobei die Avantgarde die Mark mit frischem Grün geschmückt hat und der Spielmannszug das Ganze musikalisch begleitete. Zum Abschluß marschierten dann die „Garde“ gemeinsam mit den Spielleuten zum Königspaar Marc und Sandra, die kräftig „aufgetischt“ haben und den ein- oder anderen „Drink“ spendierten.
Am Freitag stand dann wieder der Gottesdienst und der große Zapfenstreich auf dem Programm. Hier zeigten die Spielleute mal wieder eine tolle Leistung und bestätigten, dass die Übungsarbeit eben auch zum Musizieren gehört. Ansonsten wäre so eine konstante Leistung sicherlich nicht immer abrufbar.

Am Samstag waren wieder einige Kilometer zurückzulegen. Vom Schützenplatz aus wurde das Königspaar abgeholt. Von hieraus ging es dann zum Schützenplatz nach Ostwennemar um das Jubelkönigspaar abzuholen. Je mehr marschiert wurde, umso schöner wurde auch das Wetter. Bei herrlichem Sonnenschein fand das „Schießen“ statt, aus dem dann Markus Peuker als neuer Regent hervor ging, der übrigens auch das Trommelspielen beherrscht und es sich nicht nehmen ließ, das ein- oder andere Stück gekonnt mitzuspielen.

Am Sonntag war die Königsparade wieder der Höhepunkt. Beim „Ausschwenken“ haben sich die Spielleute (wie jedes Jahr) ihren Stammplatz mal wieder „erkämpfen“ müssen. Dicht gedrängt standen die Zuschauer genau da, wo eigentlich der Spielmannszug stehen sollte. Doch mit „sanfter Gewalt“ und klingendem Spiel machten die Zuschauer dann doch Platz und so konnte die eigentliche Parade dann wie gewohnt stattfinden.Den Abschluß bildete dann am Montag wie gehabt das Kinderschützenfest mit dem Seniorennachmittag.

Besondere Höhepunkte für die Spielleute waren die Darbietungen der noch kurz vor dem Schützenfest einstudierten „Stimmungslieder“
Der absolute „Knaller“ war dann aber die Vorstellung des erst vierjährigen Mats Bock. Der erst seit einigen Wochen das Trommelspiel erlernt. und bereits jetzt zum Schützenfest sein Können unter Beweis stellen konnte.Alles in allem mal wieder alles ok!!!

17.10.2017
Mit dem Bürgerschützenfest und dem Marker Avantgardenfest standen die letzten Höhepunkte auf dem Spielplan. Beide Termine wurden bestens erledigt. Auch das Bezirksbierkaiserschießen in der Ostenfeldmark hat allen Spaß gemacht und die gemeinsam mit dem Spielmannszug Hamm Nordenfeldmark 1975 e.V. gespielte Parade war mal wieder ein neues Erlebnis. Es hat bestens funktioniert. So auch der weitere Verlauf des Nachmittages, wo beide Spielmannszüge ihr Können sowohl gemeinsam als auch einzeln unter Beweis stellten und auch bei der „Proklamation“ standen beide Züge und intonierten die entsprechende „Krönungsmusik“ gemeinsam!

Damit ist dann auch das Spieljahr 2017 schon wieder Geschichte. Wie in jedem Jahr, so wird auch im November wieder ein Baum im Geithewald gepflanzt.

Dann geht es wieder in die „Übungszeit“. Hier hat sich die musikalische Leitung für die Winterzeit einiges vorgenommen. Ob es funktioniert, für den anstehenden Musikalischen Frühschoppen im April 2018 ein komplett neues Programm einzuüben, bleibt abzuwarten. Aber bei dem bekannten Ehrgeiz der Spielleute hoffen wir mal das Beste!

28.01.2018
Ein glänzender Start für das Jahr 2018! Beim Kolpingkarneval in Ostwennemar sind wir zum erstenmal kostümiert aufgetreten. Passend zum Motto (Zirkus) konnten wir neben dem Karnevalspotpourie mit dem Konzertstück „Erinnerungen an Zirkus Renz“ mit zwei Solisten überzeugen. Die „Zirkusbesucher“ applaudierten mit „standing ovation´s“ und zollten so dem Spielmannszug die erste Rakete im Programm.

24.04.2018
Der nunmehr siebte musikalische Frühschoppen fand bei herrlichstem Wetter statt und zog wieder viele Schützen aus den östlichen Stadtbezirken an. Die Marker Blasmusik, der Spielmannszug des Schützenvereins Heessen von 1835 und natürlich die Spielleute aus der Mark unterhielten die Zuhörer bis in den späten Nachmittag hinein mit bester Schützenfestmusik. Der Spielmannszug Mark glänzte mit einem Querschnitt aus den letzten Jahren aber auch mit vielen neuen Märschen und Stücken. Der Vorsatz aus dem letzten Jahr konnte also zur Zufriedenheit der musikalischen Leitung umgesetzt werden.
Jetzt geht es dann mit Riesenschritten in die neue Sommerspielzeit und die Spielleute freuen sich darauf, die neuen Märsche auch außerhalb der Mark vorstellen zu können.

27.08.2018
Der Sommer in diesem Jahr hat es absolut gut gemeint. Wochenlang 30 Grad und wärmer. Die Spieltermine kann man durchweg als gelungen betrachten. Das Schützenfest in Westtünnen war wieder ein Volltreffer. Obwohl der Spielmannszug in diesem Jahr mit verschiedenen „Auftraggebern“ zu tun hatte. Der Samstag stand im Zeichen des Jubiläums des Schützenvereins Westtünnen. Hier sind wir mit einer starken Abordnung des Kirchspiel Märkischen Schützenvereins zusammen augetreten und man kann wohl sagen, die Blaukittel waren fast in der Überzahl.

Das Schützenfest in der Ostenfeldmark war für den Spielmannszug Mark so wie das Wetter. Sonnig, bei 30 Grad ! Das Schützenfest in der Mark bedeutete ebenfalls viel Spaß und Musik bei herrlichstem Sonnenschein. Wieder gab es an den fünf Festtagen nichts zu bemängeln. Beim Laubverteilen lagen wir mit zehn Stunden „im Limit“. Der Zapfentreich war samt Serenadenstück ebenfalls mal wieder als gelungen zu bezeichnen!

Am Samstag konnten wir mit „Balu“ Langer einen neuen Schützenkönig begrüßen, dem wir am Sonntag dann bei der Parade einen prächtigen Aufmarsch bieten konnten.
Und schließlich am Montag waren wir beim Kinderschützenfest präsent und haben anschließend noch bis zur Fackelpolonaise mit der Avantgarde „gezogen“.

Beim Bürgerschützenfest mußten wir dann mal wieder dem Termin in den Ferien Tribut zollen. Nur mit einer kleineren Truppe konnten wir aber trotzdem allen Anforderungen gerecht werden.
Am Donnerstag führte Nico Philippi als „Juniorstabführer“ erstmals bei einem Schützenfestauftritt den Spielmannszug und am Freitag reihte er sich dann als Solist beim Großen Zapfenstreich in die Reihe unserer Top-Trommler mit einer tollen Leistung ein.
Der Samstag lag dann erstmals in der Verantwortung der beiden jungen Stabführer Fabian Herbertz und Felix Berghoff. Die diese Aufgabe dann auch bestens erledigt haben.

Erstmals in diesem Jahr mußten die Spielleute beim Avantgardenfest auch mal ein wenig Regen über sich ergehen lassen. Was aber der Leistung und auch der Stimmung nichts anhaben konnte.
Bis hierher also wieder ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis der musikalischen Leistung der meist noch jungen Spielleute.

06.03.2019 – Marker Spielleute-Vorstand rotiert

Zu einer erneut sehr einvernehmlichen Jahreshauptversammlung trafen sich die Spielleute in der Schützenhalle.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Rüdiger Lange teilte er der Versammlung mit, dass er g absprachegemäß für eine weitere Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung stehe. Lange bedankte sich bei den Spielleuten für den gezeigten Einsatz und bestätigte allen Anwesenden noch mal, wie richtig es war, diesen Spielmannszug ins Leben zu rufen. Der Spielmannszug selbst hat mittlerweile ein hohes Ansehen in Hamm erreicht und zudem auch für einen hohen Imagegewinn für den Kirchspiel Märkischen Schützenverein gesorgt.

Der vom „Schatzmeister“ Uli Ophaus vorgetragene Kassenbericht wurde von der Versammlung wohlwollend zur Kenntnis genommen.

Turnusgemäß stand bei den Neuwahlen der geschäftsführende Vorstand zur Wahl. So lag es dann eigentlich nahe, den bisherigen 2. Vorsitzenden mit der Geschäftsführung zu betrauen. Peter Graf gehört ebenso wie Uli Ophaus und Rüdiger Lange zu den Gründungsmitgliedern des Tambourkorps und übernimmt jetzt entsprechend die Verantwortung. An seine Seite rückt der bisherige Geschäftsführer Christian Gormann als 2. Vorsitzender, ebenfalls ein Gründungsmitglied. Dies wiederum hat zur Folge, dass der bisherige 3. Vorsitzende Markus Junkmann zum neuen Geschäftsführer gewählt wurde. Die Position des 3. Vorsitzenden übernimmt jetzt Jan Reisdorf, der aufgrund seiner langjährigen Erfahrung im Schützenwesen, im speziellen in der Avantgarde jetzt nicht nur aktiver Spielmann ist sondern ebenfalls im Vorstand Verantwortung übernimmt. Als neuer erster Stabführer wurde Fabian Herbertz und als Stellvertreter Felix Berghoff bestätigt. Zum neuen Juniorstabführer wurde Nico Philippi ernannt. Zuletzt wurde noch Jürgen Polzin als „Beisitzer z.b.V.“ in den Vorstand gewählt.

So konnte Peter Graf als neuer erster Vorsitzender mit einer ebenso neuen Aktion innerhalb des Spielmannszuges sein Amt übernehmen.

Der erste Ehrenvorsitzende des noch jungen Zuges wurde ernannt. Rüdiger Lange, der bei der Gründung des Zuges federführend war, die entsprechenden Wege dafür innerhalb des Schützenvereins geebnet hat und in den ersten sieben Jahren dem Zug als 1. Vorsitzender zur Seite stand, wurde zum ersten Ehrenvorsitzenden des Spielmannszuges ernannt.

Für das Spieljahr 2019 wurde anschließend der Spielplan besprochen. Neu in 2019 ist, dass die Marker Spielleute beim „Nachbarn“ in der Ostenfeldmark jetzt auch schon am Schützenfestfreitag dabei sein werden und den Großen Zapfenstreich musikalisch mitgestalten.

Erstmalig wird man auch in Werl beim Stadtschützenfest teilnehmen und natürlich beim Stadtkaiserschießen in der Mark mit von der Partie sein. Und wie auch schon im letzten Jahr werden wieder alle aktiven Spielleute auf Kosten des Spielmannszuges eingeladen zum 3-tägigen Trainingscamp in Rieste am Alfsee.

Ein besonderes Highlight stellt einmal mehr der am 5.5.19 stattfindende 8. Musikalische Frühschoppen dar. Soviel Musik wie noch bei keinem anderen Frühschoppen in der Mark wird dann geboten. Die Blasmusik Mark, der Spielmannszug Heessen, das Trommlercorps St. Barbara Huckarde, das Kolping-Blasorchester aus Rinkerode und natürlich der Spielmannszug Mark werden dann groß aufspielen.